Borussia Dortmunds Top-Neuzugang Konstantinos Karetsas hat mit einem starken Auftritt beim FC Arsenal (3:2) auf sich aufmerksam gemacht. BVB-Trainer Niko Kovac erklärte hinterher, warum der 18-Jährige schon nach nur 45 Minuten wieder vom Feld musste. Geschäftsführer Lars Ricken zeigte sich überaus zufrieden mit der Leistung des offensiven Mittelfeldspielers.
Konstantinos Karetsas hat gleich im ersten Spiel für Borussia Dortmund angedeutet, was die Fans vom neuen Offensivspieler erwarten dürfen. Sehenswert zirkelte der 18-Jährige den Ball beim Testspiel gegen den FC Arsenal mit links ins lange Eck und steuerte so einen Treffer zum 3:2-Sieg bei.
Doch nach nur 45 Minuten war das BVB-Debüt für den Youngster bereits wieder beendet. "Kosta braucht noch Zeit. Er hat heute 45 Minuten gespielt, das ist Trainingssteuerung", erklärte Cheftrainer Niko Kovac hinterher die Entscheidung: "Wir sehen, dass er fußballerisch richtig gut ist. Das ist das, was jede Mannschaft braucht." Für Konstantinos Karetsas kam Carney Chukwuemeka in die Partie.
Ricken: Kannst Karetsas "um 3 Uhr nachts wecken"
Auch BVB-Geschäftsführer Lars Ricken war nach dem ersten Auftritt seines Neuzugangs voll des Lobes. "Das sind gefühlt die Situationen, wo du ihn um 3 Uhr nachts wecken kannst und die macht er rein", kommentierte er Karetsas' Tor zum 2:0.
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Ricken führte aus: "Mir hat insbesondere imponiert, wie wachsam er nach fünf Tagen Training war, wie er am Spiel teilgenommen hat, wie ballsicher und mannschaftsdienlich er war. Das hat mir noch mehr gefallen. Die Halbzeit war extrem viel wert für ihn."
Mit Samuele Ignacio (18 Jahre) und Neuzugang Joane Gadou (19) trafen auf Seiten des BVB zwei weitere Talente gegen den englischen Meister. "Ich bin Verteidiger und schieße nicht immer Tore. Es ist also immer schön für einen Verteidiger, ein Tor zu schießen. Heute haben wir gut gespielt. Natürlich können wir uns immer noch verbessern, aber wir sind auf einem guten Weg", freute sich Gadou über seinen Premierentreffer in Schwarz-Gelb.
Laut Cheftrainer Kovac habe gegen den FC Arsenal nicht das Ergebnis im Vordergrund gestanden. "Es geht darum, dass wir gewisse Sachen sehen, und heute hat man sehr viel Gutes gesehen. Sicherlich gibt es das eine oder andere noch zu korrigieren, aber wir haben Fortschritte gemacht."
Für den BVB geht es nun zurück nach Dortmund, wo am kommenden Samstag (17:30 Uhr) die große Saisoneröffnung stattfindet. Dann testet Cheftrainer Niko Kovac seine Mannschaft gegen die AS Rom - es ist die Generalprobe für den Supercup gegen den FC Bayern (22. August, 20:30 Uhr).




























