Als Nachfolger von Pep Guardiola tritt Enzo Maresca bei Manchester City das größtmögliche Erbe an. Noch vor seinem ersten Pflichtspiel hat der neue Trainer der Skyblues ein Problem, das den größten Star der Mannschaft betrifft: Erling Haaland.
Enzo Maresca wird in seiner ersten Saison als neuer ManCity-Trainer einige Rätsel zu lösen haben. Das erste stellt sich ihm schon vor dem ersten Pflichtspiel in den Weg: die Kapitänsfrage.
Mit Bernardo Silva und bald auch Rodri sind zwei für das Amt prädestinierte Spieler in der kommenden Spielzeit nicht mehr da. Logischer Nachfolger wäre auf den ersten Blick Erling Haaland, der größte Star der Mannschaft. Nur kann und will Maresca den norwegischen Ausnahmestürmer nicht zu seinem neuen Spielführer machen.
Warum Maresca einen "Anti-Haaland-Kurs" fährt
"Bei Leicester und Chelsea hatte ich die Regel, dass der Kapitän [nach einem Tor] nicht feiert, sondern zur Bank kommt, um Instruktionen zu bekommen. Aber wenn er [der Kapitän] trifft, darf er auch feiern", schilderte Maresca am Dienstag auf einer Pressekonferenz. "Wenn also Erling der Kapitän ist, haben wir ein Problem. Verdammt, könnt Ihr euch das vorstellen?", sagte der Italiener mit einem Grinsen.
Haaland hätte als Kapitän wohl in der Tat nur wenig Zeit, um nach einem Tor zur Bank zu kommen, um sich Anweisungen abzuholen. Zumindest dann nicht, wenn er weiter so trifft, wie in seinen ersten vier Manchester-Jahren. Allein in der Premier League erzielte er 112 Tore in 132 Spielen. In der Champions League traf er für ManCity 38 Mal in 39 Partien.
"Selbst wenn es nur zwei oder drei Minuten sind, es gibt immer etwas anzupassen", begründete Maresca seine Haltung.
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Wer der neue ManCity-Kapitän wird, steht offiziell noch nicht fest. Englische Medien rechnen allerdings fest damit, dass der neue Coach seinen "Anti-Haaland-Kurs" beibehalten wird und stattdessen Abwehrspieler Rúben Dias zum neuen Spielführer ernennt. Der Portugiese trug die Binde schon in den bisherigen Vorbereitungsspielen.































