Als Borussia Mönchengladbach im Sommer 2025 Gio Reyna von Borussia Dortmund an den Niederrhein lockte und für die Dienste des US-amerikanischen Fußball-Nationalspielers (43 Einsätze/10 Tore) angeblich überschaubare vier Millionen Euro an den BVB zahlte, durfte sich die Elf vom Niederrhein für einen Transfercoup feiern. Ein Jahr später ist die Euphorie längst verflogen, der 23-Jährige steht vor einem schnellen Abschied.
577 Pflichtspielminuten, verteilt auf 20 Einsätze: So lautet die ernüchternde Bilanz von Gio Reynas Debütsaison im Trikot von Borussia Mönchengladbach. Dass der Offensivallrounder noch zu dem Leistungsträger avanciert, den man sich bei seinem Kauf vom BVB im Sommer 2025 erhoffte, glaubt angeblich kaum noch jemand.
Im Gegenteil: Gladbach will Reyna übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder loswerden - anscheinend mit Erfolg.
Wie "Sky", die "Bild" und der "kicker" berichten, steht Reyna vor einem Wechsel zu Racing Straßburg in die französische Ligue 1. Im Trainingslager der Fohlen fehlt Reyna bereits, um Gespräche mit einem anderen Verein zu führen. Das gab der Bundesligist offiziell bekannt.
Millionenverlust - oder doch ein Gewinn?
Die "Bild" will derweil erfahren haben, welche Ablöse Gladbach einstreichen wird. Rund drei Millionen Euro kassiert man demnach von Straßburg, was unter dem Strich einen Verlust von rund einer Million Euro bedeuten würde. Der Zeitung zufolge befindet sich Reyna bereits in Frankreich, um den Medizincheck zu absolvieren.
"Sky" zufolge kann die Ablöse sogar auf die einst an den BVB gezahlten vier Millionen Euro anwachsen, da realistisch zu erreichende Bonuszahlungen vereinbart wurden. Außerdem sollen sich die Borussen eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent gesichert haben. Laut dem TV-Sender zahlte Gladbach 2025 obendrein "nur" 3,3 Millionen Euro an den BVB, wodurch sogar ein Gewinn möglich wäre.



























