Rachel Brookes, ein langjähriges Gesicht der Formel-1-Berichterstattung des britischen Sky-Ablegers, beendete Ende Juni überraschend ihre Tätigkeit für den Pay-TV-Sender - eine Personalie, die auf der Insel für viel Aufsehen sorgte. Gerüchte, ihr Job-Wechsel habe mit einem Interview mit Superstar Max Verstappen zu tun, dementiert die 51-Jährige.
"Ich weiß, dass viele Leute das gedacht haben, und es wurden auch einige Artikel darüber geschrieben. Aber das ist absolut nicht der Fall", sagte Brookes im "Essential F1"-Podcast, in dem sie sich erstmals ausführlich zu ihrem Sky-Abschied äußerte.
Die Journalistin war nach einem kritischen Live-Interview mit Verstappen nach dem Spanien-GP 2025 in den sozialen Medien massiv beleidigt und angefeindet worden, wie sie später offenbarte.
Ein Problem mit Verstappen habe sie nicht, im Gegenteil, betonte Brookes nun. "Das hat sich sehr schnell geklärt", sagte sie. "Ich habe ein tolles Verhältnis zu Max."
Ihr Sky-Abschied sei nicht so plötzlich gekommen, wie er vielen erschienen war, stellte sie klar. "Ich hatte Gelegenheit, mich von den Leuten im Fahrerlager, von meinen Kollegen, den Teams und den Fahrern zu verabschieden", so Brookes.
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Besonders emotional sei es mit dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton geworden.
"Ich habe mich nett mit Lewis unterhalten. Er war wirklich, wirklich liebenswert und sehr unterstützend. Ich werde nicht alles preisgeben, was gesagt wurde, aber es wurde von einigen Fotografen festgehalten", schilderte die Ex-Sky-Reporterin. "Am Ende entstand ein schönes Foto, auf dem er mich ganz fest umarmt und sagt: 'Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder im Fahrerlager.' Das war wirklich schön."
Auch Hamiltons Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc habe sie zum Abschied gedrückt. Von einigen Fahrern, von denen sie sich vor Ort nicht mehr verabschieden konnte, habe sie kleine Videobotschaften erhalten.
"Das Fahrerlager ist wie eine Familie. Es ist ein unglaublicher Ort", schwärmte Brookes. "Die Reaktionen von allen haben mich ziemlich überwältigt."





