Für seine Profis ist Borussia Dortmund weiter auf der Suche nach Verstärkungen. Die Kaderplanung der Zweitvertretung des BVB ist dagegen abschlossen - Stand jetzt.
"Mit den bisherigen Zugängen bin ich zufrieden, so dass wir nicht mehr nachlegen müssten. Das hängt aber immer auch davon ab, ob uns noch ein Spieler verlässt. Bis Ende August kann noch eine Menge passieren", sagte der Dortmunder U23-Sportchef Ingo Preuß den "Ruhr Nachrichten".
Einmal mehr gab es ein munteres Kommen und Gehen im Kader des Regionalliga-Teams. Einer der Neuzugänge ist Takato Yamamoto, um den zuletzt ein kleiner Hype unter den BVB-Fans entstand und der die Profis derzeit auf ihrer Reise in sein Heimatland Japan begleitet.
"Das lief über unsere Scouting-Abteilung", blickte Preuß auf die Verpflichtung des 18 Jahre alten Mittelfeldspielers zurück. "Einer unserer Scouts hat sich im November vergangenen Jahres das U19-Nationen-Turnier in Wales angeschaut, bei dem uns Takato aufgefallen ist. Wir haben ihn anschließend gemeinsam analysiert, uns weitere Videos von ihm angeschaut und seine Vertragssituation ausgelotet. Dann haben wir zu Jahresbeginn Kontakt aufgenommen und das Interesse war von beiden Seiten vorhanden. So ist das entstanden."
BVB: "Enger Austausch" mit Book und Blacha
Die Vergleiche zwischen Yamamoto und BVB-Legende Shinji Kagawa findet Preuß wenig passend. "Takato hat ein völlig anderes Spielerprofil. Es wäre natürlich schön, wenn er die gleiche Karriere machen würde, aber davon sind wir noch weit entfernt", betonte der BVB-Manager.
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Während Preuß inzwischen seit 15 Jahren für die Kaderplanung der Dortmunder U23 verantwortlich zeichnet, hat sich in der sportlichen Führungsebene bei den BVB-Profis zuletzt personell einiges geändert.
Das Amt des Sportdirektors übernahm nach Sebastian Kehls Abgang Ole Book. David Blacha heuerte als sein Referent an. Mit beiden habe er "einen regelmäßigen, sehr engen Austausch", gab Preuß einen Einblick in die internen Vorgänge. "Ole verfügt durch seine Tätigkeit in Elversberg über einen enormen Erfahrungsschatz. Davon können wir im gegenseitigen Austausch nur profitieren, er gibt uns wertvollen Input. Klar ist aber natürlich: Sein Hauptaugenmerk gilt den Profis."






























