Lennart Karl hat beim FC Bayern den nächsten Schritt in Richtung seines Comebacks gemacht.
Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag offiziell bestätigte, hat der Offensivspieler erstmals seit seinem Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel wieder mit dem Ball trainiert. Karl war beim FC Bayern in der Vorwoche in das Lauftraining eingestiegen.
Der 18-Jährige wollte in diesem Sommer eigentlich mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft durchstarten. Doch kurz vor dem Turnierbeginn verletzte sich Karl im DFB-Training, der WM-Traum war geplatzt.
"Es ist schon schwer, so einen Rückschlag zu verdauen", blickte Karl zuletzt im Gespräch mit dem deutschen Rekordmeister zurück: "Die ersten Tage waren schon schlimm für mich. Meine Familie hat mir am meisten geholfen, auch meine Freundin und die engsten Freunde, die schon immer hinter mir stehen."
"Dazu habe ich auch vom FC Bayern viel Unterstützung und viele Nachrichten aus der Mannschaft bekommen. Was mir geschrieben wurde, hat mir viel Freude bereitet und Kraft gegeben. Alle haben mir klar gemacht: Verletzungen gehören dazu, entscheidend ist, wie du zurückkommst. Das ist mein Antrieb", verriet der Offensiv-Youngster.
Karl und Gnabry schuften beim FC Bayern
Am Dienstag schuftete Karl an der Säbener Straße zusammen mit Serge Gnabry. Der 31-Jährige hatte die Fußball-WM ebenfalls verletzungsbedingt verpasst. Der Routinier ist nach seinem Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel schon weiter als Karl.
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Der Trainingsauftakt findet beim FC Bayern am 20. Juli statt. "Es wird noch etwas dauern, bis ich die Einheiten mit den Jungs mitmachen kann. Nun geht es vor allem darum, nichts zu überstürzen. Der Austausch mit den Ärzten und Athletiktrainern ist jeden Tag da, wir schauen sehr genau, wie der Muskel reagiert", hatte Karl zuletzt vorausgeschaut.






























