Cameron Menzies feiert einen Befreiungsschlag im Darts. Der Schotte lässt nach seinem Turniersieg in Leicester tief blicken.
Menzies triumphierte am Montag im Rahmen des 23. Players-Championship-Events. Der 37-Jährige siegte in der Reihenfolge gegen Carl Sneyd (6:0), Nathan Potter (6:4), Cor Dekker (6:0), Josh Rock (6:3), Charlie Manby (6:2), Dave Chisnall (7:5) und Cristo Reyes (8:5).
Für Menzies war es der insgesamt dritte Titel bei der PDC - der erste in 2026.
"Es war ein hartes Jahr, ich hatte Glück … Ich glaube, das habe ich gebraucht, denn ich hatte dieses Jahr zu kämpfen", offenbarte der Schotte anschließend gegenüber dem Profi-Dartsverband. Menzies gestand: "Ich hätte nie gedacht, dass ich so ein Turnier noch einmal gewinnen würde!"
Ausraster bei der Darts-WM 2026
Der Weltranglisten-27. hatte bei der letzten Darts-WM mit einem Ausraster für Aufsehen gesorgt. Nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Charlie Manby schlug Menzies voller Frust von unten wuchtig gegen den Tisch, auf dem er seine Utensilien abgelegt hatte. Der schottische Darts-Profi selbst verletzte sich bei der Aktion an der Hand und verließ die Bühne blutend.
"Ich dachte, ich wäre am Ende, ich habe einen Fehler gemacht – ich habe meine Familie und meine Freunde im Stich gelassen. Das ist ein Moment, den ich akzeptieren muss", erklärte Menzies nun.
Er sei "im Moment an einem guten Punkt in meinem Leben: wenn es privat gut läuft, läuft es auch beim Darts gut", verriet der 37-Jährige.
Hofkens bester deutscher Darts-Profi
Bester Deutscher beim des 23. Players-Championship-Turnier der Darts-Saison war Yorick Hofkens. Der 19-Jährige schaffte es bis in das Achtelfinale. Für alle anderen deutschen Darts-Profis war spätestens in der zweiten Runde Endstation.
Bereits am Dienstag steht in Leicester das 24. Players-Championship-Event an.

