Manuel Neuer hat zwei Tage nach dem deutschen WM-Debakel sein Ende in der Fußball-Nationalmannschaft kommentiert. Der Torwart erklärte in seinem Statement ebenfalls noch einmal, weshalb er sich für sein vieldiskutiertes Comeback entschied.
Nach 128 Länderspielen ist endgültig Schluss. "Es war mir immer eine Ehre!", schrieb Neuer am Mittwoch bei Instagram über seinen erneuten Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft.
"Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh", blickte der 40-Jährige auf die vergangenen Tage zurück.
Die DFB-Auswahl musste sich am Montag im WM-Sechzehntelfinale nach einem dramatischen Elfmeterschießen (3:4) gegen Paraguay geschlagen geben. Nach 2018 und 2022 war zum dritten Mal in Folge vor dem Achtelfinale Schluss.
Neuer begründet sein DFB-Comeback
Neuer war vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nach zwei Jahren in die Nationalmannschaft zurückgekehrt. Oliver Baumann musste dafür auf die Bank.
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"Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte. Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde", kommentierte Neuer sein DFB-Comeback rückblickend.
Einzig Lothar Matthäus (150), Miroslav Klose (137), Thomas Müller (131) und Lukas Podolski (130) standen häufiger für die Nationalmannschaft auf dem Rasen.
"Meine Enttäuschung ist nicht zu beschreiben, dennoch bleibt große Dankbarkeit. Danke für eure Unterstützung über all die Jahre und bei diesem Turnier. Euer Manuel", schloss Neuer sein Statement.














