Die deutsche Nationalmannschaft hat ohne Frage einige hochbegabte Fußballer in ihren Reihen. Bei der WM 2026 schöpft aber keiner von ihnen sein Potenzial voll aus - auch Jamal Musiala nicht. Für Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg ist klar: Der 23-Jährige hat im DFB-Team ein "Bayern-Problem".
So gut sich einige der Namen auf der DFB-Kaderliste für die WM 2026 auch lesen, so sehr enttäuschten selbst die am höchsten veranlagten Ausnahmekicker bei der Endrunde. Jamal Musiala, Florian Wirtz und auch Kai Havertz deuteten vereinzelt an, was sie draufhaben, dauerhaft auf ein neues Level hoben sie die Nationalmannschaft in den vergangenen vier Spielen aber nicht.
Für Stefan Effenberg ist klar, woran das liegt. Er sagt: Ein Musiala oder auch ein Havertz sind beim FC Bayern und dem FC Arsenal so viel besser, weil sie einfach bessere Mitspieler um sich herum haben.
Warum es Musiala bei Bayern einfacher hat
"Weshalb glänzt beispielsweise ein Jamal Musiala im Verein beim FC Bayern so viel mehr als seit längerer Zeit schon in der Nationalmannschaft? Die Antwort ist bitter, aber die Realität: Weil er in München mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz absolute Weltklassespieler neben sich hat, die alle selbst zwei, vielleicht sogar drei Gegenspieler binden und dadurch Raum für Musiala schaffen – und in der DFB-Elf nun mal eben nicht", schrieb der Ex-Nationalspieler in seiner "t-online"-Kolumne.
Auch für Havertz gelte dies, ergänzte der "Tiger".
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Wie es nun rund um das DFB-Team weitergeht, bleibt abzuwarten. Die Öffentlichkeit ruft bereits nach einer Entlassung von Julian Nagelsmann. Manuel Neuer erklärte seinen abermaligen DFB-Rücktritt unmittelbar nach dem Spiel. Weitere altgediente Nationalspieler werden wohl folgen.
Um seinen Job doch noch zu retten, muss Nagelsmann laut Effenberg klare Antworten liefern: "Ich erwarte eine ausführliche Erklärung, eine detaillierte Analyse dieser WM vom Bundestrainer – nicht erst, wenn es in ein paar Monaten mit den nächsten Länderspielen weitergeht, sondern zeitnah innerhalb der nächsten Wochen. Fußball-Deutschland will jetzt einen klaren Plan sehen."









