Laut Vorstandschef Matthias Tillmann kann man die Bedeutung der vor 25 Jahren eröffneten Gelsenkirchener Arena für den FC Schalke 04 gar nicht hoch genug einschätzen.
"Der FC Schalke 04, wie wir ihn heute kennen, wäre ohne den Bau der Veltins-Arena nicht denkbar", betonte der S04-Boss gegenüber der "WAZ". "Die damaligen Verantwortlichen haben eine Vision bewiesen, die viele andere Vereine erst mit der Vergabe der WM 2006 entwickelten. Insbesondere weil das Stadion privatwirtschaftlich finanziert wurde. Alle Schalker können stolz und glücklich sein, über so eine tolle Arena zu verfügen."
Als Erfolgsgeheimnis sieht Tillmann, dass auf Schalke auch in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten kontinuierlich weiter in die Arena investiert wurde. "Entsprechend wollen wir diesen Weg fortsetzen. Das geht über die klassische Instandhaltung hinaus", so der 42-Jährige.
Tillmann ergänzte: "Wir müssen uns schon heute fragen, welche Bedürfnisse unsere Fans in den nächsten fünf bis 15 Jahren entwickeln. Das ist eine große Herausforderung, macht aber auch total Spaß."
Kurzfristig werde es Modernisierungen im Hospitality-Bereich geben, kündigte Tillmann an, zudem sei eine digitale Bandenreihe zwischen Unter- und Oberrang der Gegengerade geplant.
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Im Schnitt, so der Klub-Chef, koste die Instandhaltung der Arena die Schalker einen einstelligen Millionenbetrag. "Jeder Wohnungs- oder Hauseigentümer kennt das: Mal gibt es Jahre, in denen eher Schönheitsreparaturen anstehen, in anderen müssen größere Modernisierungen durchgeführt werden", sagte Tillmann.
Nachdem Schalke eine starke Zweitligasaison spielte und endlich zurück in der Bundesliga ist ist, boomt der Klub. Die Nachfrage nach Heimspieltickets ist riesig. Eine zeitnahe Aufstockung der Arena-Kapazität wird es aber nicht geben.
"Grundsätzlich prüfen wir immer Möglichkeiten, noch mehr Schalker an den Heimspielen teilhaben zu lassen. Das sind alles sehr langwierige Prüfungen – und meistens mit Ergebnissen, die viel Geld kosten", sagte Tillmann. "Ausschließen möchte ich nichts, aber es steht kurzfristig nicht auf unserer Agenda."






























