Dem Frauen-Team des FC Bayern droht im Sommer 2027 womöglich ein Kader-Umbruch mit riesigen Ausmaßen.
"Sport Bild" zufolge denken zahlreiche Top-Stars der Münchnerinnen, deren Verträge nach der kommenden Saison auslaufen, über einen Vereinswechsel nach - offenbar auch, weil sie die defensive Transfer-Politik der Verantwortlichen durchaus mit Sorgen betrachten und fürchten, mit dem FC Bayern nicht ernsthaft um den Champions-League-Titel mitspielen zu können.
Abwarten will der Double-Sieger der abgelaufenen Saison bei Sarah Zadrazil und Jovana Damnjanovic, die beide nach langen Verletzungspausen zurückkehren. Klar ist zudem, dass Linda Dallmann nach ihrer Verlängerung im März ins letzte Vertragsjahr geht.
Offen ist die Zukunft von prominenten Akteurinnen wie Nationalkeeperin Ena Mahmutovic, Franziska Kett und Alara Sehitler sowie die der beiden Superstars Giulia Gwinn und Klara Bühl.
Alara soll demnach konkrete Anfragen aus Spanien vorliegen haben, Kett eine Kandidatin beim FC Barcelona sein. Mahmutovic und Gwinn sollen Begehrlichkeiten bei zahlreichen internationalen Top-Klubs wecken. Für Bühl sei ein Auslandswechsel im kommenden Sommer "ein Riesenthema", heißt es.
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Ein weiteres Problem: Der FC Bayern zahlt nicht die Gehälter, die inzwischen bei Vereinen wie Barca, dem FC Chelsea oder Olympique Lyon fließen. Im Ausland, heißt es, könnten die Spielerinnen teilweise das Doppelte verdienen.
Gesamtpaket des FC Bayern "sehr attraktiv"
Dass die Münchnerinnen im Werben um Top-Stars nicht konkurrenzfähig genug sind, sieht Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern, allerdings nicht so.
"Für Spielerinnen sind viele Faktoren entscheidend", betonte die 45-Jährige gegenüber "Sport Bild". "Der FC Bayern steht für höchste sportliche Ambitionen, ein sehr professionelles Umfeld, starke Entwicklungsbedingungen, Top-Infrastruktur und die Möglichkeit, auf nationaler und internationaler Ebene um Titel zu spielen. Dazu kommen ein familiäres Umfeld und ein sehr gutes Miteinander innerhalb der Mannschaft sowie des gesamten Klubs."
Auch der Erwerb des Unterhachinger Sportparks als neue Heimspielstätte sei "ein Zeichen, wie ambitioniert der Frauenfußball beim FC Bayern vorangetrieben wird. Dieses Gesamtpaket ist für viele Spielerinnen sehr attraktiv", so Rech.
























