Nach chaotischen Zuständen rund um Spiel 3 der NBA Finals ist es in New York City vor Spiel 4 zu Einschränkungen gekommen, ein Public Viewing vor dem berühmten Madison Square Garden wurde kurzfristig abgesagt. In diesem Zusammenhang machte Knicks-Besitzer James Dolan Bürgermeister Zohran Mamdani schwere Vorwürfe.
Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump die 111:115-Heimniederlage der Knicks im Garden besucht. Das hatte zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen geführt, der Bereich um MSG wurde weiträumig abgesperrt. Stattdessen gab es Public Viewings an anderen Orten in der Stadt, die nicht immer friedlich blieben: Mindestens 21 Menschen wurden laut "ESPN" nach dem Spiel am Montag festgenommen.
Vor Spiel 4 verbot das NYPD erneut spontane Fanzusammenkünfte rund um den Garden. Stattdessen kündigte die Stadt ein Fanfest vor der Arena mit maximal 1.000 Anhängern an. Doch dieses wurde von Dolan nur wenige Stunden vor dem Spiel abgesagt - die Einschränkungen und Sicherheitsvorkehrungen seien unverhältnismäßig.
"Madison Square Garden Sports", die Betreibergesellschaft der Knicks, übte in einem öffentlichen Statement harte Kritik: Der Plan der Stadt würde zehntausende Fans außen vor lassen. Mamdanis Plan würde "die Straßen rund um MSG in einen Polizeistaat verwandeln."
MSG-Sprecher spricht von "Polizeistaat"
Die Probleme rund um Spiel 3 hätten nichts mit dem Fans vor dem Garden zu tun, sagte ein MSG-Sprecher: "Wenn der Bürgermeister das nicht erlaubt, soll er den Knicks-Fans wenigstens eine ehrliche Antwort liefern. Er kann es nicht auf den Präsidenten schieben, denn der kommt nicht zu Spiel 4. Es gibt keinen Grund, rund um den Garden einen Polizeistaat zu errichten."
Dolan selbst meldete sich in einem Radio-Interview zu Wort. "Ich glaube, sie haben kein Vertrauen in ihre eigene Polizei", schimpfte er. "Weder das Büro des Bürgermeisters noch die Polizeichefin verfügen über die nötige Erfahrung. Sie haben so etwas noch nie zuvor bewältigt", sagte er bei WFAN New York.
Ein Polizeisprecher wiederum erklärte, dass MSG ein Public Viewing für lediglich 500-1000 Fans beantragt habe: "Die Stadt hat die beantragte maximale Teilnehmerzahl genehmigt, sodass eine Public Viewing-Veranstaltung mit 1.000 Eintrittskarten stattfinden wird."
Front Office Sports berichtet unter Berufung auf eine Quelle, dass MSG den gleichen Antrag wie bei früheren Spielen gestellt haben soll.
Mamdani schrieb auf X, dass Dolans Absage "Herzen überall in der Stadt brechen" würde: "Aber wenn es eine Sache gibt, für die Knicks-Fans keine Erlaubnis brauchen, dann ist es, unser Team dort zu unterstützen, wo auch immer wir gerade sind – egal in welchem Block oder Stadtteil."
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