Am Mittwoch bestätigte der VfB Stuttgart endgültig, was die Spatzen schon lange von den Dächern im Ländle pfeifen: Nach drei Jahren endet die Leihe von Alexander Nübel. Der Keeper kehrt zum FC Bayern zurück. Die Schwaben haben sich derweil auf eine neue Nummer eins festgelegt. Das betonte Sportchef Fabian Wohlgemuth.
Der Abschied von Leihspieler Alexander Nübel löst beim VfB Stuttgart keine Torwartdebatte aus. Das erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Der zuletzt an Aufsteiger SC Paderborn verliehene Dennis Seimen wird in Nübels Fußstapfen treten.
"Dennis hat in Paderborn eine fantastische Saison gespielt. Er ist kein Experiment, sondern wir trauen ihm die Rolle als Nummer eins aus voller Überzeugung zu", sagte Wohlgemuth der "Deutschen Presse-Agentur". "Hierzu gibt es bei uns auch keine geteilten Ansichten. Wir alle teilen diese Haltung."
Der 20-jährige Seimen spielte 2024/25 auf Leihbasis beim SC Paderborn, wo er auf Anhieb zur Stammkraft avancierte und jedes Ligaspiel bestritt. Insgesamt kassierte Seimen 45 Gegentreffer und hielt neunmal die Null fest. Über die Relegation gegen den VfL Wolfsburg sicherten sich Seimen und Co. sogar den Aufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus. An der Pader muss man sich für das kommende Spieljahr aber nach einem neuen Keeper umschauen.
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"Dennis ist ein junger Torwart, einer der den Wettkampf und die Herausforderung liebt", führte Wohlgemuth über den Youngster aus. "Auch wenn er noch nicht mit der Erfahrung eines 35-Jährigen aufwarten kann, war er immer in der Lage, sich extrem schnell an ein neues Leistungsniveau anzupassen und dieses bald mitzubestimmen - bei den U-Nationalmannschaften, in der dritten Liga und zuletzt auch in der zweiten Liga in Paderborn."

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der nächste Schritt ein gewaltiger wird. Statt in der 2. Bundesliga wird Seimen sein Können 2026/27 unter anderem in der Champions League, gegen den BVB oder den FC Bayern unter Beweis stellen müssen.
Ob das auch für Nübel der Fall ist, ist derweil offen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat der DFB-Star beim FC Bayern eher keine Zukunft. Wo die Zukunft des 29-Jährigen liegt, steht in den Sternen.




























