Auch rund zweieinhalb Monate, ehe sein Vertrag beim FC Bayern ausläuft, ist noch nicht klar, ob Manuel Neuer seine Torwarthandschuhe an den Nagel hängt oder dem deutschen Fußball-Rekordmeister noch eine Saison erhalten bleibt. Von der Klubführung der Münchner folgten nun einige Reaktionen.
Trotz eines frühen Patzers von Manuel Neuer buchte der FC Bayern unter der Woche dank eines 4:3-Sieges gegen Real Madrid das Ticket für das Halbfinale der Champions League. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich anschließend bei "DAZN" zur noch ungeklärten Vertragssituation des 40-Jährigen.
Neuer habe derzeit vonseiten des FC Bayern noch "kein Angebot vorliegen", führte Eberl mit Blick auf die Zukunft des Weltmeisters von 2014 aus. Allerdings erklärte der Bayern-Boss auch, dass man an der Säbener Straße durchaus noch mindestens ein Jahr auf Neuer setzen würde.
"Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr - das muss er ein Stück weit symbolisieren und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben", bezog Eberl Stellung. Lediglich Forderungen Neuers in "utopischer Art und Weise" würden eine Verlängerung verhindern, "aber das kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen", so Eberl weiter.
"Das war ein Schweineball von mir"
Neuer selbst hatte auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Duells mit Real ebenfalls Stellung zu seiner Zukunft bezogen:
"Ich habe persönlich noch nicht entschieden, aber ich glaube nicht, dass es noch allzu lange dauern wird, bis ich mir ein Herz fasse und eine Entscheidung treffen werde. Und dann wird es natürlich Gespräche mit dem Verein geben", so der Routinier, der am Mittwoch mit einem frühen Patzer für den Blitzrückstand seiner Farben sorgte.
Nun kommentierte auch Sportdirektor Christoph Freund den Stand der Dinge - und gab sich gelassen. "Wir haben oft über Manus Situation gesprochen und dass es an Manu liegt. Er wird entscheiden. Im Moment ist er fit und spielt wirklich gut. Wir haben gesagt, dass wir ihn gerne noch ein Jahr dabei hätten, auch als Leader. Wir stehen insgesamt sehr gut mit unseren Torhütern da, also sind wir entspannt", erklärte der Österreicher auf einer PK.



























