Bei Zweitliga-Tabellenführer FC Schalke 04 war der Ärger nach dem Platzverweis gegen Moussa Ndiaye im Spiel bei der SV Elversberg (2:1) groß. Nun leitet S04 konkrete Schritte ein.
Der FC Schalke 04 hat offiziell Einspruch gegen die Gelb-Rote Karte für Linksverteidiger Moussa Ndiaye beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingelegt. Das teilte der Zweitligist am Montagvormittag mit.
"Grund ist, dass ein offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters vorlag", argumentierte Königsblau.
Schiedsrichter Michael Bacher hatte dem Schalker Profi in der 51. Minute wegen eines vermeintlichen Foulspiels die Gelb-Rote Karte gezeigt. Ndiaye fehlt somit im kommenden Spiel gegen Preußen Münster (Sonntag, 13:30 Uhr).
Die TV-Bilder zeigten jedoch, dass Moussa Ndiaye seinen Gegenspieler Lukas Petkov nicht gefoult hatte. Vielmehr hatte der Elversberger dem Schalker auf den Fuß getreten - eigentlich also ein Offensivfoul. Der Schalker Cheftrainer Miron Muslic war an der Seitenlinie außer sich und diskutierte lautstark mit dem vierten Offiziellen. Geholfen hat es nichts, bei Gelb-Roten Karten greift der VAR nicht ein.

Wagner: "Es war sicherlich keine Gelb-Rote Karte"
Elversbergs Luca Schnellbacher (4.) hatte für das 1:0 für die Gäste erzielt, ehe Soufiane El-Faouzi (27.) ausglich. Trotz Unterzahl erzielte Moussa Sylla (56.) den Siegtreffer für Schalke.
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Muslic hatte nach dem Ausgleich ein Spiel auf Augenhöhe gesehen, "und dann fällt die super-harte Entscheidung mit dem Platzverweis gegen uns, obwohl es ein klares Foulspiel von Petkov an Ndiaye war". Schalke habe aber "allen Widrigkeiten getrotzt" und sich "mit unglaublicher Willenskraft belohnt".
Auch Elversbergs Coach Vincent Wagner sah eine Fehlentscheidung, wie er hinterher einräumte: "Es war sicherlich keine Gelb-Rote Karte." Er sprach zudem von einem "unberechtigten" Platzverweis. Der FC Schalke 04 rangiert nun weiterhin mit einem Zähler Vorsprung auf den SC Paderborn auf Platz eins, der Vorsprung zu Platz drei beträgt nun fünf Zähler.





























