Die SG Flensburg-Handewitt hat im Champions-League-Rennen eine unangenehme Auswärtsaufgabe gelöst. Die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gewann am Samstagabend vor rund 10.000 Zuschauern bei den Rhein-Neckar Löwen 36:33 (18:18) und verteidigte den zweiten Tabellenplatz erfolgreich.
Lasse Möller war mit neun Toren der beste Flensburger Werfer. Zudem hielt Torhüter Benjamin Buric mit 16 Paraden, darunter drei Siebenmeter, und einer Quote von 33 Prozent bärenstark und war ein wichtiger Rückhalt, als Flensburg das Spiel in der zweiten Halbzeit für sich entschied.
Flensburg (45:11 Punkte) liegt fünf Zähler hinter Spitzenreiter SC Magdeburg (50:4) und drei vor den drittplatzierten Füchsen Berlin (42:12), beide Teams haben ihre Partien vom 28. Spieltag noch nicht absolviert.
Große Hoffnung auf die Königsklasse darf sich auch der Altmeister machen: Der VfL Gummersbach fuhr durch das 32:24 (17:8) gegen die HSG Wetzlar den bereits zehnten Sieg in Folge ein und erhöhte als Vierter mit 41:13 Punkten den Druck auf die Konkurrenz. Der Schwede Ludvig Hallbäck war am Samstagabend mit neun Toren der beste VfL-Werfer in der Schwalbe-Arena.
Die Bundesliga hat zur kommenden Saison drei Startplätze für die Königsklasse, die von 16 auf 24 Teams erweitert wird, sicher. Offen ist jedoch deren konkrete Verteilung. Neben der Bundesliga-Platzierung spielen dabei auch mögliche Titel in der Champions League und der European League eine Rolle, aus denen zusätzliche Ansprüche deutscher Klubs resultieren könnten.

























