Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befinden sich die Füchse Berlin und die SG Flensburg-Handewitt wieder in Gesprächen, um einen Wechsel von Simon Pytlick im Sommer 2026 zu ermöglichen. Der Däne würde den Hauptstadt-Klub wohl eine Millionen-Ablöse kosten, den Gewinn könnte die SG offenbar in einen Nachfolger stecken, der wohl teurer ist, als zunächst angenommen.
Wie "RT Handball" und die "Sport Bild" übereinstimmend vermelden, beschäftigt sich die SG Flensburg-Handewitt mit einer erneuten Familienzusammenführung der Costas. Während der 19-Jährige Francisco und sein vier Jahr älterer Bruder Martim für Sporting aus Lissabon auf der Platte stehen, werden die Geschwister von Papa Ricardo trainiert. Denkbar, dass das Trio geschlossen in die HBL wechselt.
Das Trio verfügt in der portugiesischen Hauptstadt jeweils über eine Ausstiegsklausel. Während die "Sport Bild" zuletzt noch bereitet hatte, dass diese Option auf jeweils 500.000 Euro taxiert wird (insgesamt also 1,5 Millionen Euro Ablöse), berichtet "O'Jogo", dass eine Verpflichtung der drei Costas sogar noch teurer werden könnte.
Zahlt die SG Flensburg-Handewitt zwei Millionen Euro Ablöse?
Wie die portugiesische Sportzeitung mit Verweis auf Informationen aus dem Vereinsumfeld berichtet, würde eine Verpflichtung von Ausnahmekönner Francisco die Norddeutschen 750.000 Euro kosten. Eine Summe, die auch für seinen Bruder Martim fällig werden würde. Nur Papa und Trainer Ricardo wäre für "nur" 500.000 Euro zu haben.
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Demnach hätte der dreifache deutsche Handball-Meister "ernsthaftes Interesse" daran, die gesamte Costa-Familie für rund zwei Millionen Euro nach Deutschland zu holen. Noch ist aber offen, ob das Trio wirklich gewillt ist, Sporting zu verlassen. Interesse an Francisco Costa habe auch der FC Barcelona, SC Magdeburg und THW Kiel gezeigt, heißt es in einem Bericht der "Mundo Deportivo".
Sollte sich das 19-jährige Ausnahmetalent im Sommer für einen Wechsel entscheiden, gilt demnach die SG als heißeste Option für den Rückraumspieler. "Seit vielen Jahren sind wir ein begehrtes Ziel. Mit diesem Wissen leben wir nun schon seit fünf oder sechs Jahren", kommentierte Ricardo Costa am Donnerstag die Gerüchte um sich und seine zwei Söhne.































