Bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC spielte der ehemalige Heidenheimer Kevin Sessa in der Hinrunde keine tragende Rolle, erst allmählich spielt er sich im Team von Cheftrainer Stefan Leitl fest. Mit reichlich Verspätung scheint der 22-Jährige in Berlin angekommen zu sein.
Kevin Sessa hat sich angesichts seiner Leistungen in der bisherigen Saison 2025/26 für Hertha BSC selbstkritisch gezeigt. Gerade in der Hinrunde kam der zentrale Mittelfeldspieler kaum zum Zug.
Im Gespräch mit dem "kicker" räumte der ehemalige Heidenheimer ein: "Einzelne Chancen und Einsätze habe ich bekommen. Die habe ich leider nicht genutzt. Im Herbst hatte die Mannschaft einen Lauf." Daher sei auch gerade im Mittelfeld "eine extreme Konkurrenzsituation" entstanden.
Insgesamt kam Sessa bis zur Winterpause nur auf 100 Einsatzminuten, verteilt auf sieben Spiele. Er betonte: "Ich habe nie schlechte Laune verbreitet und nie den Kopf in den Sand gesteckt. Ich bin trotzdem mit guter Laune zur Arbeit gekommen und habe gewusst, dass nur ich selbst meine Situation ändern kann." Abwanderungsgedanken habe er nie gehabt.
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Sessa bei Hertha BSC in etwas anderer Rolle
Allmählich hat sich der Ballverteiler auch zurück in die Leitl-Elf gekämpft, nachdem er "in die Mannschaft gerutscht" sei. "Jetzt bin ich drin und versuche, noch eine Schippe draufzulegen", betonte Sessa.

Rückblickend zeigte sich der Ex-Heidenheimer noch nicht wirklich zufrieden mit seiner Ausbeute bei der Hertha: "Ich hatte in der ersten Saison in Berlin viel mit Verletzungen zu tun und bin nie in den Rhythmus gekommen. Jetzt habe ich meinen Körper allmählich im Griff. Das merkt man meinem Spiel an."
Während er zu Heidenheimer Zeiten noch "oft etwas offensiver" aufgestellt wurde, agiert er bei der Hertha defensiver: "Aber auf der Doppelsechs oder als Achter, der von der Box zu Box geht: Das ist mein Spiel."






























