Spätestens im Sommer 2027 wird die SG Flensburg-Handewitt ihren dänischen Superstar Simon Pytlick an die Füchse Berlin verlieren. Der deutsche Meister ist allerdings stark daran interessiert, den Rückraumspieler schon ein Jahr früher in die Hauptstadt zu lotsen, soll auch vor einer Mega-Ablöse nicht zurückschrecken. Diese könnte der SG offenbar einen spektakulären Transfer-Coup ermöglichen.
Wie "RTHandball" und das dänische Online-Portal "Rygtebors" übereinstimmend vermelden, beschäftigt sich die SG Flensburg-Handewitt mit einer Verpflichtung der Costa-Brüder Francisco und Martim. Die beiden portugiesischen Rückraumspieler stehen aktuell noch bei Sporting aus Lissabon unter Vertrag, wollen im kommenden Sommer aber wohl den nächsten Karriereschritt gehen.
Francisco Costa wurde im Februar als IHF-Nachwuchsspieler des Jahres 2025 ausgezeichnet, nachdem er bei der Weltmeisterschaft 2025 als zweitbester Torschütze mit 54 Toren und 22 Vorlagen in die All-Star-Mannschaft des Turniers gewählt wurde. Auch bei der zurückliegenden Handball-Europameisterschaft in Dänemark und Schweden glänzte der 21-Jährige.
Handball: HBL-Rekordablöse für Simon Pytlick?
Gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Martim, der ebenso wie Francisco im Rückraum aufläuft, ist der Shootingstar dafür verantwortlich, dass Sporting, die von Papa Ricardo Costa trainiert werden, die Gruppenphase der Champions League nur knapp hinter Veszprém und Nantes auf dem sechsten Rang beendete. Finanziert werden soll ein Transfer der beiden Portugiesen durch einen Verkauf von Simon Pytlick, so "Rygtebors".
Demnach nahm die SG Flensburg-Handewitt die Gespräche über einen Transfer des Dänen im Anschluss an die derzeit laufende Saison wieder auf, nachdem der Welt- und Europameister zuletzt im Interview mit "TV2" seinen Unmut über die Situation zum Ausdruck brachte. Von falschen Versprechung der Norddeutschen war die Rede, nachdem die SG einen einen vorzeitigen Pytlick-Verkauf zunächst ausschloss.
Im Raum steht offenbar eine HBL-Rekordablöse von einer bis 1,5 Millionen Euro, die Berlin 2026 für eine Verpflichtung des dänischen Ausnahmekönners wohl bezahlen würde. Eine Summe, die der SG den Weg zu der Verpflichtung der Costa-Brüder ebnen könnte. Allzu konkret sind die Gedankenspiele der Flensburger um die beiden Rückraumspieler laut "RTHandball" bislang aber nicht.




























