Angesichts des Amtsantritts seines alten Weggefährten Ole Book als neuer Sportdirektor nahmen die Gerüchte um einen Wechsel von Fisnik Asllani zu Borussia Dortmund gehörig Fahrt auf. Zumindest das große Karriere-Ziel des Torjägers der TSG 1899 Hoffenheim würde sehr gut zum BVB passen.
"Ich habe immer von der Champions League geträumt. Früher habe ich die Spiele immer mit meinem Vater geschaut. Wenn die Hymne läuft, habe ich heute noch Gänsehaut. Das ist schon ein ganz klarer Traum für mich. Ich möchte irgendwann in der Champions League spielen", sagte Asllani im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher".
Beim BVB hätte der 23-Jährige für die kommende Saison quasi jetzt schon Königsklassen-Fußball sicher. Denn: Der Vorsprung des Tabellenzweiten auf Rang fünf beträgt bereits satte elf Punkte.
Genau dort rangiert Hoffenheim - und muss spätestens nach der heftigen 0:5-Klatsche gegen Konkurrent RB Leipzig am vergangenen Wochenende um die Qualifikation für die Champions League zittern.
Dennoch ist klar: Die Kraichgauer und auch Asllani spielen eine überraschend starke Saison. Neun Treffer und acht Vorlagen in 28 Pflichtspielen stehen für den zwölfmaligen Nationalspieler des Kosovo 2025/2026 in der Statistik.
Erfolgreiche Leihe unter BVB-Sportdirektor Book
In den Fokus hatte sich Asllani aber schon in der vergangenen Spielzeit gekickt, bei seiner Leihe zu Zweitligist SV Elversberg - ausgerechnet dort also, wo der neue BVB-Sportdirektor Ole Book bis zuletzt die Verantwortung trug.
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Vom Gastspiel im Saarland rieten Asllani jedoch vorher viele ab - sogar sein eigene Vater. "Ich habe mit so vielen Leuten darüber geredet, und von allen war ich der Einzige, der gesagt hat: Das wird gut", schilderte der Angreifer. "Alle haben gesagt: Elversberg, bist du dir sicher? Zweites Jahr zweite Liga, die werden gegen den Abstieg spielen. Jeder hat gesagt, die steigen ab."
Doch Asllani sah die "Chance", wie er betonte, "und gar nicht so das Risiko". Er erzählte: "Das waren echt sehr, sehr harte Gespräche, wo ich wirklich mit meinem Vater wie ein Mann reden musste. Aber mein Gefühl hat einfach gesagt: Mach es."
Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Elversberg schrammte knapp am Bundesliga-Aufstieg vorbei - und Asllani darf nun tatsächlich von Champions-League-Fußball träumen, möglicherweise beim BVB.





























