Der erfahrene Trainer Alois Schwartz soll den kriselnden Zweitligisten Preußen Münster vor dem Abstieg bewahren.
Die Verpflichtung des 58-Jährigen verkündete der Tabellenletzte am Dienstagabend.
Schwartz übernimmt die Verantwortung von Interimscoach Kieran Schulze-Marmeling. Dieser wiederum war nach der Entlassung von Ex-Coach Alexander Ende eingesprungen.
Schwartz fungiert zunächst als klassischer "Feuerwehrmann" an der Hammer Straße, er erhält einen Vertrag bis Saisonende.
"Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann. Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren", sagte Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation in Münster.
Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel, Leistungszentrum-Leiter der Preußen, stehen Schwartz als Co-Trainer zur Seite.
"Über die Einbindung von Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel als Co-Trainer können wir auf ein hohes Maß an Gespür und Identifikation für Preußen Münster zurückreifen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Konstellation die beste Lösung für die anstehenden Herausforderungen gefunden haben", sagte Kittner.
Preußen Münster: Schwartz überzeugt vom "Turnaround"
Schwartz, der in der 2. Bundesliga bereits für den 1. FC Nürnberg, den Karlsruher SC, den SV Sandhausen und Hansa Rostock an der Seitenlinie stand, erklärte: "Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe sie angenommen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam den Turnaround hinbekommen können. Die Mannschaft hat bereits gezeigt, dass sie die Mentalität und die Qualität hat, um in dieser Spielklasse zu bestehen."
Münster gelang in den letzten 13 Spielen nur ein Sieg. Darunter war auch das 0:6-Debakel bei Konkurrent Dynamo Dresden, das Ende den Job kostete.
Am Sonntag steht für Schwartz und Co. direkt ein wichtiges Spiel auf dem Programm: Es kommt zum direkten Duell mit dem Tabellen-16. Holstein Kiel. Der Rückstand auf die Norddeutschen beträgt zwei Punkte.























