Sepp Maier ist eine echte Ikone des FC Bayern: Der legendäre Keeper bestritt über 700 Pflichtspiele für die Münchner, gewann in dieser Zeit unter anderem viermal die Deutsche Meisterschaft und dreimal die Champions League und wurde mit dem DFB-Team Europameister (1972) und Weltmeister (1974). In seiner Karriere hatte Maier auch die Finger bei einigen Rekorden im Spiel, einen davon ist der 82-Jährige wohl bald los. Für Maier kein Problem, mit der aktuellen Konkurrenz der Bayern hat er aber ein Hühnchen zu rupfen.
Mit dem 4:0 gegen Union Berlin schraubte der FC Bayern seine Torausbeute in der Bundesliga-Saison 2025/26 auf satte 97 Treffer. Damit zieren das Konto der Münchner schon jetzt 16 Tore mehr, als es je bei einem Team im deutschen Fußball-Oberhaus zu diesem Zeitpunkt der Saison der Fall war.
Dass der deutsche Rekordmeister die bisherige Bestmarke von 101 Treffern knacken wird, steht eigentlich außer Frage. Selbige stellte übrigens auch der FC Bayern in der Saison 1971/72 auf. Im Tor stand damals Sepp Maier, der sich nun zur Causa geäußert hat.
Niederlagen des FC Bayern "ein echter Glücksfall"
"Für mich ist das nicht schlimm. Rekorde sind doch da, um sie zu brechen. Daraus zieht man seinen Ehrgeiz. Man braucht ja Ziele, an denen man sich messen kann", bezieht Maier im Interview mit der "tz" Stellung, holt dann aber zu einem Rundumschlag gegen die heutige Bayern-Konkurrenz aus.
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"Ehrlich gesagt waren wir früher viel mehr gefordert als die Bayern jetzt. Wenn man mal die ganze Liga anschaut, muss ich sagen: Sie ist schwach geworden. Bei uns hat es das nicht gegeben, dass man so oft so hoch gewonnen hat. Das lag aber nicht an uns, sondern an den besseren Gegnern", zählt Maier die Münchner Konkurrenz um den BVB an.
Wenn der Bundesliga-Spitzenreiter mal verlieren würde, sei dies schon "ein echter Glücksfall für den Gegner. Spannend ist das nicht mehr", so Maier weiter. Allerdings gibt der Ex-Torwart auch zu, dass das Team um Trainer Vincent Kompany sehr stark sei und einfach gute Arbeit abliefere. Als Lohn wünsche er seinem Ex-Klub das Triple.




























