24 Jahre lang war Sebastian Kehl ein Teil der BVB-Familie. Seit Sonntag ist klar: Die jahrelange Zusammenarbeit hat ein abruptes Ende gefunden. Einer der langjährigen Wegbegleiter von Kehl findet nun warme Worte für den ehemaligen Sportdirektor der Borussen.
Am Montag war Roman Weidenfeller, früher Torwart beim BVB und gemeinsam mit Kehl auch Kapitän der Mannschaft zu Gast im Youtube-Format "Brinkhoff's Ballgeflüster". Moderator und BVB-Legende Nobby Dickel sprach dabei natürlich auch die turbulenten 24 Stunden bei den Schwarz-Gelben an.
"Das Erbe ist von Sebastian Kehl ist sehr groß", erklärte Weidenfeller auf Nachfrage von Dickel. "Sebastian hat 24 Jahre lang alles für diesen Verein gegeben und jeden Tag wirklich hart gearbeitet. Ich habe ihn in den letzten Jahren kaum gesehen, obwohl wir wirklich gut befreundet sind", beschreibt der Weltmeister von 2014 den Arbeitsethos seines früheren Mitspielers.
"Unter seiner Zunft ist der BVB noch einmal Pokalsieger geworden. Wir haben noch einmal das Champions-League-Finale erreicht. Er hat einige gute Verpflichtungen getätigt und auch einige teure Verkäufe gemacht. Er hat als Spieler und als Trainer jeden Tag alles daran gesetzt, dass Borussia Dortmund weiter nach vorne kommt", fasst Weidenfeller die letzten Jahre unter Kehl zusammen.
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BVB-Legende schwelgt in Erinnerungen
Die Personalie Kehl ist für Weidenfeller auch ganz persönlich eine besondere. Die beiden BVB-Ikonen haben gemeinsam jede Menge erlebt.
"Wir sind damals als Jugendliche gemeinsam mit dem Zug durch Deutschland gefragt und haben davon geträumt, irgendwann mal Profis zu werden", erinnert sich Weidenfeller.
"Wir haben dann das große Glück gehabt, gemeinsam bei Borussia Dortmund zu spielen. Wir haben große Erfolge gefeiert und auch die ein oder andere Niederlage gemeinsam eingesteckt, die uns aber noch mehr zusammengebracht hat", schwelgt der frühere Schlussmann in Erinnerungen.



























