Die plötzliche Trennung von Sebastian Kehl und Borussia Dortmund nach über 24 Jahren Zusammenarbeit schlug am Sonntag große Wellen. Nur einen Tag später präsentierte der BVB mit Ole Book einen neuen Sportdirektor, der am Mittwoch auch noch offiziell in Dortmund vorgestellt wird. Längst mehren sich die Spekulationen, welche Transfers der neue Top-Funktionär beim Bundesliga-Zweiten als erstes vorantreiben könnte.
Vor allem die Personalie Fisnik Asllani rückte dabei immer stärker in den Fokus. Schon länger wird darüber gemutmaßt, dass der gebürtige Berliner beim BVB ein konkreter Transferwunsch wird, sollte Serhou Guirassy die Schwarz-Gelben im Sommer verlassen.
Der 30-Jährige könnte Borussia Dortmund im Sommer laut übereinstimmenden Medienberichten für rund 50 Millionen Euro festgeschrieben Ablösesumme verlassen, aber wohl nur zu ausgewählten Topklubs.
Eine endgültige Entscheidung diesbezüglich ist noch offen, da sich die Guirassy-Seite bewusst Zeit lässt und alle Optionen prüfen will. Auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien stand schon mal im Raum, soll aber nicht als das bevorzugte Ziel bei dem Guineer gelten.
Durch Book steigt die Wahrscheinlichkeit auf Asllani-Transfer
Sollte Guirassy tatsächlich gehen, könnte Asllani als möglicher Nachfolger noch deutlicher in den Mittelpunkt rücken. Der neue BVB-Sportdirektor Ole Book kennt den 23-Jährigen bestens aus gemeinsamen Zeiten bei der SV Elversberg und schätzt dessen Qualitäten. Mit seinem Amtsantritt steigt die Wahrscheinlichkeit eines Transfers deutlich, wie es jüngst in einem "Sky"-Bericht vermeldet wurde.
Sportlich spricht ohnehin vieles für den Hoffenheimer. In der laufenden Bundesliga-Saison überzeugt der 1,91 Meter große Angreifer mit starken Zahlen: Acht Tore und sieben Vorlagen in 26 Einsätzen hat der kosovarische Nationalspieler zu Buche stehen. Auch der FC Bayern soll den Mittelstürmer bereits beobachtet haben.
Vertraglich ist Asllani noch bis 2029 an die Kraichgauer gebunden. Allerdings soll auch er eine Ausstiegsklausel besitzen, die zwischen 25 und 29 Millionen Euro liegen soll. Eine Summe, die im Falle eines Guirassy-Verkaufs in diesem Sommer somit gut und gerne zu bezahlen wäre aus Sicht der Dortmunder Borussia.



























