Nur sieben Wochen nach dem Cheftrainerwechsel von Dino Toppmöller hin zu Albert Riera wird es bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt schon wieder unruhig. Auch der neue SGE-Coach soll intern bereits in der Kritik stehen. So zumindest heißt es in einem jüngsten Medienbericht.
Nach "Sky"-Informationen soll es nach lediglich sieben Wochen im Amt bereits erste Zweifel im Klub an dem Spanier geben, der seit Beginn seiner Amtszeit in der Main-Metropole auch mit markigen Sprüchen aufgefallen war. So hatte Riera unter anderem selbstbewusst gemeint: "Wenn ich meinen Spielern sagen würde, sie sollen vom Balkon springen, dann tun sie es auch."
Doch die Realität hat den Spanier danach schnell eingeholt. Nach erfolgreichem Start gegen Gladbach (3:0) wurden danach zwar noch zwei weitere Siege geholt, zuletzt aber auch auswärts gegen die vermeintlichen Außenseiter FC St. Pauli (0:0) und FSV Mainz 05 (1:2) nur ein Punkt.
Der Rückstand auf die Europapokal-Plätze beträgt mittlerweile achte Punkte, Eintracht Frankfurt droht in dieser Spielzeit der Rückfall ins Bundesliga-Mittelmaß.
Eintracht als nächstes gegen Köln und Wolfsburg
Intern wächst laut "Sky" der Gegenwind für Albert Riera. Der 43-Jährige soll mit komplexen taktischen Vorgaben und langen Teambesprechungen für Unmut innerhalb der Mannschaft sorgen. Auch Personalentscheidungen wie die Nichtberücksichtigung von Mario Götze sowie öffentliche Aussagen zur Qualität der Spieler kommen laut dem TV-Sender nicht überall gut an.
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Nach der Mainz-Pleite erklärte Riera selbst am "DAZN"-Mikrofon: "Ich kann Lösungen anbieten und die Art und Weise vorgeben, wie wir uns bewegen müssen. Aber ich stehe hier an der Linie, ich kann den letzten Pass nicht spielen. Wissen Sie, manchmal sehe ich die Lücke, der Spieler nicht. Das soll keine Kritik an den Spielern sein, aber am Ende, im letzten Viertel, ist das die Qualität der Spieler."
Mit den vermeintlich lösbaren gegen Köln (H) und Wolfsburg (A) hat Riera mit seiner Mannschaft nach der Länderspielpause die Gelegenheiten, die SGE wieder einigermaßen auf Kurs zu bringen. Gehen diese Partien aber verloren, wird es richtig ungemütlich in der Main-Metropole.




























