Der FC Schalke 04 hat die hohe Hürde am Darmstädter Böllenfalltor am Samstag ordentlich gemeistert und beim bisherigen Tabellenzweiten ein respektables 1:1-Unentschieden mitgenommen. S04-Legende Rüdiger Abramczik gratulierte den Königsblauen zur Leistung beim heimstarken SV Darmstadt, fand aber auch ein dickes Haar in der Suppe.
"Beide Mannschaften haben bis zum Ende Gas gegeben und wollten gewinnen. Denn für denjenigen, der gewonnen hätte, wäre das schon ein Riesenvorteil gewesen", meinte der ehemalige deutsche Nationalspieler bei dem YouTube-Format "Fussball Legenden Talk" über die Punkteteilung des FC Schalke vom Samstagabend.
Obwohl die Gelsenkirchener nur eines der letzten vier Partien gewonnen haben, rangieren sie auch nach 27 Spieltagen weiterhin auf Platz eins der Tabelle - mit einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger aus Elversberg und Paderborn. Der SV Darmstadt hingegen fiel nach dem 1:1 gegen Schalke 04 vorerst auf Tabellenplatz vier zurück.
S04-Ikone Abramczik haderte trotz des hilfreichen Remis noch damit, dass in der Schlussphase in Person von Offensivmann Christian Gomis noch eine hochkarätige Torchance vergeben wurde.
FC Schalke 04 als nächstes gegen den KSC gefordert
"Wenn Gomis diese Großchance gemacht hätte... Er muss da zumindest das Tor treffen! Ich persönlich habe gedacht: Du meine Güte, wie kann man da so einen Ball irgendwo in die Karpaten schlagen?", fand der 70-Jährige deutliche Worte zu dem Fehlschuss des Senegalesen, der in der 84. Minute freistehend aus halbrechter Position deutlich am Darmstädter Tor vorbeigeschossen hatte.
Mehr dazu:
Abramczik fügte enttäuscht hinzu: "Das ist das, was er eben falsch gemacht hat. Er hat sich mehr aufs Tor konzentriert und nicht mehr unten hingeguckt. Das sind meistens die Fehler, wenn man zu hektisch wird vor dem Tor. Dann macht man solche Kinderfehler und knallt den irgendwo auf die Tribüne. Das wäre natürlich der Hammer gewesen, wenn der den reingemacht hätte."
Für den FC Schalke 04 geht es im spannenden Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga nach der Länderspielpause zu Hause gegen den Karlsruher SC (5. April) weiter.



























