Nach der Entlassung von Chefcoach Lukas Kwasniok fügt der 1. FC Köln seinem Trainerstab ein weiteres Mitglied hinzu. Der Neue bringt BVB-Erfahrung mit.
Wie die Domstädter verkündeten, wird Armin Reutershahn ab sofort Interimstrainer René Wagner als Assistent unterstützen.
"Armin bringt große Erfahrung als Co-Trainer mit und wird René mit seiner fachlichen Kompetenz sowie dem Wissen, das er auf seinen zahlreichen Stationen gesammelt hat, in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft unterstützen", sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.
Reutershahn hatte von Anfang bis Ende 2023 beim BVB gearbeitet, unter Edin Terzic. 2025 fungierte er wenige Monate als Co-Trainer unter Cristian Fiél und Stefan Leitl bei Hertha BSC.
Zudem arbeitete er unter anderem bei Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt sowie 1899 Hoffenheim.
Bittere "Realität" beim 1. FC Köln: "Wir haben zu wenige Punkte geholt"
Die Trennung von Kwasniok und die zumindest vorübergehende Inthronisierung von Wagner hatte der 1. FC Köln am Sonntag nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach vermeldet.
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"Wir haben uns am Sonntag sehr intensiv mit unserer aktuellen Situation beschäftigt und sind zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen", sagte Kessler. "Lukas' Fußballwissen und seine fachliche Expertise sind unbestritten. Er hat unsere Mannschaft mit großer Sorgfalt und hohem Engagement auf die Spiele vorbereitet. Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar. Wir haben zu wenige Punkte geholt – das ist die Realität. Vor diesem Hintergrund sind wir nach intensiver Analyse zu der Entscheidung gekommen, Lukas freizustellen."
Wagner erklärte: "Die Verantwortung, die mir der FC übertragen hat, werde ich mit dem gleichen Engagement und der gleichen Hingabe angehen wie meine bisherigen Aufgaben. Gemeinsam mit der Mannschaft, meinen Trainerkollegen, unserem Staff und mit der Unterstützung des gesamten Vereins werde ich alles daransetzen, um in der Bundesliga zu bleiben."





























