Am Samstag bestätigte Borussia Dortmund durchaus überraschend die sofortige Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl. Diese sei in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt und die resultiere aus "einem sehr offenen Gespräch", verkündete der BVB. Wer auf den ehemaligen Kapitän der Schwarzgelben folgt, ist noch nicht klar. Ein heißer Kandidat soll sich allerdings herauskristallisieren.
Nils-Ole Book, derzeit Sportvorstand beim Zweitligisten SV Elversberg, soll beim BVB als Anwärter auf die Nachfolge von Sebastian Kehl gehandelt werden. Das berichtet "Sky".
Demnach suchen die Borussen "zeitnah" nach einer Besetzung für den vakanten Posten und wollen "eine externe Lösung präsentieren".
Book könnte diese Lösung sein. Der 40-Jährige spielte als Aktiver für LR Ahlen, wo er unter anderem mit den BVB-Ikonen Kevin Großkreutz und Marco Reus kickte, sowie für den MSV Duisburg und den SV Wehen Wiesbaden. Seit 2017 ist er für die SV Elversberg auf Funktionärsebene tätig, seit 2023 als Sportvorstand.
Zuletzt wurde Book schon bei Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg gehandelt, laut "Sky" sagte Book aber auch ab, da er auf eine größere Aufgabe hoffte.
Ricken soll Kehl-Aus beim BVB forciert haben
Dem TV-Sender zufolge hat ein anderer vermeintlicher BVB-Kandidat hingegen eher nicht so gute Karten: Andreas Schicker von der TSG 1899 Hoffenheim. Zu dem 39-Jährigen habe es keinen Kontakt gegeben, heißt es.
Die "Ruhr Nachrichten" nannten Schicker zuvor als einen von nur zwei potenziellen Anwärtern auf die Kehl-Nachfolge, die bereits in der Bundesliga aktiv sind. Zudem werden Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart Chancen ausgerechnet.
Apropos "Ruhr Nachrichten": Die vereinsnahe Zeitung berichtet zudem, dass BVB-Sportchef Lars Ricken Antriebsfeder der Trennung von Kehl war. Ricken sei "seit geraumer Zeit" nicht mehr davon überzeugt gewesen, dass Kehl die Dortmunder Zukunft positiv mitgestalten könnte. Kehl soll obendrein immer mehr isoliert gewesen sein.




























