Ausgerechnet Jens Castrop traf im Rheinderby doppelt für Borussia Mönchengladbach. Der Mittelfeldspieler hat eine Vergangenheit beim 1. FC Köln. "Böses Blut" mit seinem Ex-Klub gibt es jedoch nicht, stellte der Gladbach-Star nach dem turbulenten 3:3 klar.
Castrop schenkte dem 1. FC Köln im Derby am Samstagnachmittag doppelt ein. Bereits in der ersten Spielminute schockte der 22-Jährige den großen Rivalen. In der 60. Minute brachte der Mittelfeldmann die Gladbacher erneut in Führung, so traf der Rechtsfuß aus der zweiten Reihe sehenswert zum zwischenzeitlichen 3:2. Die Kölner erzielten in der Schlussphase noch den 3:3-Endstand.
"Das war sehr speziell. Da waren viele Emotionen dabei, das konnte man auch beim ersten Tor sehen. Aber natürlich ist es umso frustrierender, dass wir es nicht geschafft haben, den Dreier mit nach Hause zu nehmen", äußerte sich Castrop nach dem Schlusspfiff bei "Sky".
Über den 1. FC Köln und 1. FC Nürnberg nach Gladbach
Der Gladbach-Star war 2015 von Fortuna Düsseldorf in den Nachwuchsbereich des 1. FC Köln gewechselt. Im Januar 2022 ging es für ihn zunächst per Leihe zum 1. FC Nürnberg, die Franken verpflichteten den Zentrumsspieler im Sommer 2023 schließlich fest. Vor der laufenden Saison schlug dann Gladbach zu und lockte Castrop an den Niederrhein.
"Ich weiß nicht, ich war ein sehr ehrgeiziger junger Spieler und ich wollte so schnell wie möglich mein Debüt machen. Ich habe all die Spieler in meinem Jahrgang um mich herum gesehen, die ganzen Talente, wie sie in ihren Mannschaften zu ihren ersten Spielen kommen und ich stand irgendwie auf der Stelle, kam nicht weiter", sprach Castrop am Samstagnachmittag über seinen Abschied vom 1. FC Köln.
Der Gladbacher machte gleichzeitig deutlich: "Keinen Vorwurf an Köln, kein böses Blut, aber deswegen habe ich mir einen anderen Weg gesucht."
Die Borussia (29) liegt durch das Remis im Rheinderby in der Fußball-Bundesliga weiterhin drei Punkte vor dem 1. FC Köln (26).




























