Nach seinem Kreuzbandriss im Juli letzten Jahres hat Mitchell Weiser noch kein einziges Pflichtspiel für Werder Bremen in der laufenden Saison bestritten. Die Klubbosse wollen trotzdem mit dem Rechtsverteidiger verlängern. Doch die Gespräche stocken.
Währen sich die sportliche Situation weiter zuspitzt und Werder Bremen als Tabellen-15. mitten im Abstiegskampf steckt, gestalten sich die Personalplanungen über den Sommer hinaus schwierig.
Mitchell Weiser war bis zu seinem Kreuzbandriss im letzten Jahr Stammspieler beim SVW, hofft auf eine zeitnahe Rückkehr, um im Saison-Endspurt mithelfen zu können.
Parallel zur letzten Phase seiner Reha läuft im Hintergrund ein brisantes Thema weiter heiß: seine ungeklärte Zukunft am Osterdeich.
Entgegen vorheriger Annahmen läuft der Weiser-Vertrag an der Weser schon in diesem Sommer aus. Der Druck auf die Vereinsbosse wächst, soll der 31-Jähriger weiter gehalten werden.
Profifußball-Geschäftsführer Clemens Fritz bestätigte gegenüber "Bild" jetzt die Bemühungen des Vereins, Weiser trotz seiner langen Zwangspause halten zu wollen.
Weiser-Zukunft hängt auch von Ligazugehörigkeit ab
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"Wir sind an einer Verlängerung des auslaufenden Vertrages interessiert und führen entsprechende Gespräche mit Mitch. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns in den nächsten Wochen zusammensetzen. Er will sich zunächst weiter auf seine Reha konzentrieren", meinte der Werder-Boss.
Ein Durchbruch soll dabei allerdings noch nicht in Sicht sein. Laut "Bild" gilt Weiser als jemand, der vertragliche Entscheidungen gerne hinauszögert. Auch gegenwärtig verspürt er offenbar keine Eile, obwohl seine Verhandlungsposition nach der schweren Verletzung nicht besser geworden ist.
Ein ablösefreier Abgang wäre für Bremen sportlich wie finanziell ein herber Rückschlag. Gleichzeitig hängt vieles von der Ligazugehörigkeit ab. Im Falle eines Abstiegs dürften die Chancen auf eine Verlängerung rapide sinken.


























