Leon Goretzka wird den FC Bayern im Sommer ablösefrei verlassen. Ein europäischer Spitzenklub hat die Entwicklung um den deutschen Nationalspieler eng verfolgt und wittert nun seine Chance - zum bereits dritten Mal.
Der italienische Rekordmeister Juventus Turin will es erneut bei Leon Goretzka versuchen, berichtet die "Gazzetta dello Sport". Trainer Luciano Spalletti habe den 31-Jährigen "ganz nach oben auf die Liste" gesetzt, heißt es in der Tageszeitung.
Die Idee: Der deutsche Nationalspieler soll mit seiner Erfahrung für die notwendige Ausgeglichenheit im recht jungen Kader der Bianconeri sorgen. Da sein Vertrag beim FC Bayern ausläuft, wäre keine Ablösesumme zu zahlen. Man wolle nun dafür sorgen, dass sich Goretzka für die Alte Dame - und nicht etwa für den FC Arsenal - entscheidet. Die Gunners waren zuletzt mit dem gebürtigen Bochumer in Verbindung gebracht worden.
Bei Juventus verfolgt man die Entwicklung des zentralen Mittelfeldspielers bereits seit knapp 16 Jahren, mehrfach wurden Versuche unternommen, den spielstarken Achter unter Vertrag zunehmen. So sei Juve bereits im Oktober 2010 auf den damaligen U16-Nationalspieler aufmerksam geworden, berichtet die "Gazzetta".
Juventus Turin versuchte es mehrmals bei Leon Goretzka
Die Turiner schickten sogar ihren Nachwuchschef Gianluca Pessotto ins Ruhrgebiet, um mit Goretzkas Familie über einen Wechsel zu sprechen. Doch der Spieler entschied sich für einen Verbleib in der Region, wechselte im Sommer 2013 schließlich zum FC Schalke 04.
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Im Dezember 2017 witterten die Turiner dann abermals ihre Chance, als Goretzkas Vertrag nach dem Saisonende auslief. Der damalige Juve-Boss Beppe Marotta machte das Interesse am Spieler gar öffentlich, der entschied sich jedoch für einen Wechsel zum FC Bayern. Juve bekam stattdessen nur eines seiner Transferziele: den heutigen BVB-Kapitän Emre Can.
Nun versucht es Juventus also offenbar zum dritten Mal. Ob sich Goretzka diesmal für einen Wechsel nach Italien entscheidet, scheint unklar. Sicher dürfte wohl sein, dass er seine Karriere im Ausland fortsetzt. "So weit kann man schon gehen, dass das Ausland mich reizen würde", verriet Goretzka unlängst.































