Beim FC Bayern dreht sich vor dem Rückspiel in der Champions League gegen Atalanta alles um die Frage, wer bei den Münchnern im Tor stehen wird. Manuel Neuer (Muskelfaserriss), Jonas Urbig (Gehirnerschütterung) und Sven Ulreich mussten allesamt kürzer treten, auch Reserve-Keeper Leon Klanac fehlte zuletzt wegen einer Oberschenkelverletzung. Zumindest bei Jonas Urbig gab es am Montag aber positive Entwicklungen.
Wie es in übereinstimmenden Medienberichten heißt, könnte es für den ersten Vertreter von Stammtorwart Manuel Neuer doch noch reichen, um am Mittwochabend gegen Bergamo (ab 21:00 Uhr) auf dem Rasen zu stehen.
Der 22-Jährige bestritt am Montag wenigstens einen Teil des Mannschaftstrainings, setzte sein Pensum anschließend noch mit einem individuellen Programm fort.
Laut "Sky" ist es nach derzeitigem Stand daher auch durchaus realistisch, dass der Schlussmann im Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta zwischen den Pfosten stehen kann. Eine endgültige Entscheidung wollen die Verantwortlichen allerdings erst kurzfristig treffen.
Prescott könnte für den FC Bayern debütieren
Sollte Urbig doch noch ausfallen, hat der Rekordmeister bereits eine überraschende Alternative im Blick. Dann könnte Nachwuchstorwart Leonard Prescott in den Fokus rücken.
Der erst 16-Jährige gehört eigentlich zur U19 der Münchner. Im Hinspiel in Bergamo, welches der deutsche Rekordmeister bekanntermaßen überaus deutlich mit 6:1 gewann, zählte er bereits zum Bayern-Aufgebot. Er wird als großes Torwarttalent gehandelt und würde sein Profi-Debüt in der Champions League feiern, sollten alle etatmäßigen Schlussmänner beim FCB nicht rechtzeitig einsatzfähig sein.
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Prescott trainierte am Montag ebenso bei den Profis wie U23-Schlussmann Jannis Bärtl. Damit bereitet sich Bayern auf alle Eventualitäten vor, sollte Urbig doch nocht rechtzeitig wettkampffähig sein.
Wie es in dem "Sky"-Bericht weiter hieß, kehrte auch Manuel Neuer am Montag erstmals wieder auf den Trainingsplatz an der Säbener Straße zurück. Der 39-Jährige absolvierte ein individuelles Kurzprogramm und hatte dabei rund 20 Minuten lang den Ball am Fuß.





























