Der seit Monaten im Raum stehende Transfer von Borussia Mönchengladbachs Kapitän Rocco Reitz zu RB Leipzig ist in trockenen Tüchern. Das gaben die Bundesligisten am Montag offiziell bekannt.
Rocco Reitz verlässt im Sommer seinen Ausbildungsklub Gladbach, um sich RB Leipzig anzuschließen. Beide Klubs bestätigten am Montagvormittag den Transfer.
Der 23-Jährige erhält bei RB Leipzig einen langfristigen Vertrag bis 2031.
Der 17-fache deutsche U21-Nationalspieler besaß in seinem laufenden Arbeitspapier bei der Borussia eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro. Ob diese letztlich gezogen wurde, darüber machten beide Klubs aber keine Angaben. Zuletzt hieß es, dass RB die Summe drücken wollte. Laut "kicker" fließen 20 Millionen Euro an den Niederrhein.
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Gladbachs Head of Sports Rouven Schröder ließ lediglich mitteilen, dass sich der Deal für die Fohlen durchaus lohnt. "Die Ablösesumme, die wir für Rocco erhalten werden, ist die höchste, die Borussia je für einen selbst ausgebildeten Spieler generieren konnte. Der frühe Zeitpunkt der Einigung hilft uns sehr bei unseren Planungen. Dass Rocco bis zum Ende der Saison alles in seiner Macht stehende tun wird, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen, darüber kann es angesichts seines Charakters und seiner Vita keinen Zweifel geben."
RB Leipzig freut sich auf "absoluten Wunschspieler"
Die Entscheidung sei ihm "alles andere als leichtgefallen", wird Reitz in der Gladbacher Mitteilung zitiert: "Ich habe mich entschieden, ab Sommer einen neuen Abschnitt in meiner Karriere zu beginnen. Natürlich kann ich verstehen, dass der eine oder andere meinen Entschluss, den Verein zu verlassen, nicht nachvollziehen kann."
Reitz kam als Siebenjähriger zur Borussia, wo er alle Nachwuchsmannschaften des Klubs durchlief und im Oktober 2020 sein Bundesliga-Debüt feierte. Insgesamt absolvierte Reitz bis dato 96 Pflichtspiele für Borussia. 2024 klopfte der Mittelfeldspieler erstmals auch bei der deutschen A-Nationalmannschaft an, wurde zum EM-Trainingslager eingeladen.
Bei RB Leipzig freut man sich nun auf den "absoluten Wunschspieler für das zentrale Mittelfeld", so Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer: "Daher freuen wir uns sehr, dass der Transfer geklappt und sich die langfristigen Bemühungen gelohnt haben. Hervorheben kann man sicher die stets transparenten und fairen Verhandlungen mit allen Beteiligten."





























