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Gerüchteküche brodelt

Formel-1-Hammer? Nächster Auto-Riese könnte einsteigen

Kommt bald ein weiterer Auto-Gigant in die Formel 1?
Kommt bald ein weiterer Auto-Gigant in die Formel 1?
Foto: © IMAGO/Chris Putnam
12. März 2026, 10:31
sport.de
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Audi und Cadillac mit ihren Teams sowie Ford als technischer Partner von Red Bull tummeln sich seit dieser Saison in der Formel 1, womöglich kommt ein weiterer Auto-Riese bald hinzu. Neue Gerüchte über den Einstieg eines weiteren Herstellers machen die Runde. Offenbar fährt man mehrgleisig.

Rund um die Formel 1 mehren sich Spekulationen über den Einstieg des chinesischen Automobilkonzerns BYD. Gerüchte über das Interesse des Unternehmens an der Motorsport-Königsklasse gibt es schon länger. Nach dem Saisonauftakt in Melbourne seien sie nun aber wieder in Umlauf geraten, berichtet das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport".

Das Wirtschafts- und Finanzportal "Bloomberg" vermeldet unter Berufung auf informierte Kreise, dass BYD derzeit Optionen für einen Einstieg in den Motorsport prüfe. Zu den Optionen gehören demnach neben der Formel 1, aber auch Langstrecken-Events wie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Ausschlaggebend für den möglichen Einstieg ist demzufolge die Tatsache, dass die Rennserien verstärkt mit Hybrid- oder gar Elektroantrieben arbeiten - auch Audi hatte sich deshalb für eine Teilnahme an der Formel 1 entschieden.

Die Königsklasse des Motorsports hat zur Saison 2026 erstmals von zehn auf elf Teams aufgestockt und Cadillac den Einstieg ermöglicht. Gleichwohl sollen es nach Meinung der Organisatoren künftig gar zwölf Teams sein, die um den WM-Titel fahren. Dieser letzte Platz soll an einen weiteren Automobilhersteller gehen. Laut "Auto, Motor und Sport" stehen BYD die "Türen offen".

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Platzt Stroll bei Aston Martin bald der Kragen?

Dem Bericht zufolge wäre eine weitere Möglichkeit, dass BYD ein bestehendes Team übernimmt. Aston Martin und Alpine gelten demnach als Kandidaten.

Hinter Alpine steckt die Renault-Gruppe mit 76 Prozent der Anteile, die restlichen 24 Prozent gehören Otro Capital - unter anderem der frühere Red-Bull-Teamchef Christian Horner zeigt mit einer Investorengruppe seit Längerem Interesse an einem Kauf.

Bei Aston Martin könnte indes Besitzer Lawrance Stroll nach dem Debakel zum Saisonstart "der Kragen platzen", heißt es bei "Auto, Motor und Sport".

Dass er die Reißleine zieht und dann an BYD verkauft, erscheine allerdings aufgrund der Zusammenarbeit mit dem japanischen Motorenhersteller Honda eher als "unrealistisch". 

BYD baut üblicherweise erschwingliche Elektro- und Hybridfahrzeuge und hat vergangenes Jahr Tesla als weltweit größter E-Autobauer abgelöst.

Was den Einstieg in die Formel 1 erschweren könnte, sind aber vor allem die damit verbundenen Kosten. Diese werden allein für die Entwicklung eines eigenen Autos auf bis zu 500 Millionen Dollar pro Saison geschätzt.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team25
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team18
3MonacoCharles LeclercFerrari15
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari12
5GroßbritannienLando NorrisMcLaren10

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