Sven Ulreich steht vor seinem ersten Pflichtspiel seit eineinhalb Jahren für den FC Bayern. Ob der Routinier über den Sommer hinaus weitermacht, ist offen. Es ist nicht das einzige Fragezeichen auf der Torhüter-Position.
Manuel Neuer fehlt dem FC Bayern aufgrund eines kleinen Muskelfaserriss in der linken Wade. Jonas Urbig muss vorerst mit einer Gehirnerschütterung aussetzen. Somit wird Sven Ulreich im kommenden Bundesliga-Duell bei Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) erstmals seit September 2024 wieder ein Pflichtspiel für den Rekordmeister bestreiten.
Der 37-Jährige ist noch bis zum Sommer gebunden. Laut "kicker" ist der FC Bayern dazu bereit, seine etatmäßige Nummer drei mit einem neuen Einjahresvertrag auszustatten. Ulreich selbst sei "nicht abgeneigt", schreibt das Fachmagazin. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.
Urbig winkt das Neuer-Erbe beim FC Bayern
Ulreich wäre im Fall eines Verbleibs weiterhin als dritter Keeper eingeplant. Sollte Platzhirsch Neuer seine Karriere nach der laufenden Saison beenden, würde der FC Bayern wohl einen Backup für Urbig verpflichten, so der Tenor. Der 22-Jährige genießt an der Säbener Straße großes Vertrauen und kann sich wohl berechtigte Hoffnungen machen, künftig zur Nummer eins zu avancieren.
Mit Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (FC Southampton) haben die Münchner zwei weitere Torhüter momentan verliehen. Das Duo spiele in der sportlichen Planung des FC Bayern "keine Rolle", berichtet der "kicker". Dem Fachmagazin zufolge sollen bei Nübel und Peretz daher Verkäufe angestrebt werden.
Der FC Southampton denkt demnach darüber nach, Peretz fest zu halten. Nübel weiß beim VfB Stuttgart zu überzeugen. Ob die Schwaben ihren Schlussmann im Sommer womöglich endgültig aus München loseisen, geht aus dem Medienbericht nicht hervor.





























