Nach dem Debakel beim Auftakt in Australien geht der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso das zweite Saisonrennen in China ohne große Hoffnung auf Verbesserungen an.
Die Situation bei Aston Martin "hat sich leider in den vier oder fünf Tagen seit Melbourne nicht geändert, daher wird es ein schwieriges Wochenende", sagte der Spanier in Shanghai: "Ich wäre zufrieden, wenn wir China mit einem einigermaßen normalen Training und Qualifying verlassen."
Aston Martin hat große Probleme mit dem neuen Auto. Am vergangenen Wochenende in Melbourne war gar die Rede davon, dass die von der Antriebseinheit ausgehenden Vibrationen zu Nervenschäden an den Händen der Fahrer Alonso und Lance Stroll (Kanada) führen könnten. Zwar gingen die beiden an den Start, sie schieden aber früh aus.
Bereits vor dem zweiten von insgesamt geplanten 24 Rennen am Sonntag (8.00 Uhr MEZ/Sky) hat Alonso die Saison abgehakt. "Ich hoffe, dass wir in ein paar Rennen ein normales Wochenende haben können, zumindest was das Absolvieren der Sessions und das Fahren von Runden angeht", sagte der 44-Jährige: "Um konkurrenzfähig zu sein, brauchen wir noch etwas Zeit. Sobald wir die Zuverlässigkeitsprobleme behoben haben, werden wir in puncto Leistung hinterherhinken."
Die Probleme bei Aston Martin seien immer noch vielfältig und deren Ursprung "unbekannt. Sie tauchen Tag für Tag aus dem Nichts auf, und das macht es schwer, die Zukunft vorherzusagen."

