Bei Borussia Dortmund sind angesichts des feststehenden Abgangs von Julian Brandt die Diskussionen um eine Rückkehr von Jadon Sancho wieder hochgekocht. Die Personalie soll die BVB-Führung aber spalten.
Ein drittes Engagement Sanchos in Dortmund sei intern "hochumstritten", schreibt "Bild".
Demnach gebe es mit dem langjährigen Klub-Boss und heutigen Vereinspräsidenten Hans-Joachim Watzke oder Sportdirektor Sebastian Kehl zwar durchaus Sancho-Fürsprecher. Es gibt aber offenbar gleichzeitig große Zweifel daran, ob der 25 Jahre alte Engländer nach Jahren des Mittelmaßes wieder zu alter Gala-Form findet - und ob der als Freigeist bekannte Sancho unter dem Disziplin liebenden Trainer Niko Kovac überhaupt funktionieren kann.
"Sky" berichtete, nachdem die Entscheidung zur Trennung von Brandt gefallen war, sei Sanchos Name beim BVB wieder intensiver diskutiert worden. Demnach wäre der Flügelstürmer zu Gehaltsabstrichen bereit, sollte es zu einer erneuten Rückkehr kommen.
Wechselt Jadon Sancho ablösefrei zum BVB?
Eine Ablöse wäre für Sancho im Sommer nicht fällig, sein Vertrag bei Manchester United läuft aus. Ohnehin kickt der 23-malige Nationalspieler Englands derzeit nicht bei den Red Devils, sondern auf Leihbasis bei Premier-League-Konkurrent Aston Villa.
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Dort absolvierte er 2025/2026 bislang immerhin 1286 Einsatzminuten, aufgeteilt auf 28 Pflichtspiele. Ein Tor und eine Vorlage gelangen ihm dabei.
Das Ende der Zusammenarbeit mit Brandt hatte der BVB am Wochenende nach dem 2:1-Sieg in der Bundesliga beim 1. FC Köln bestätigt.
"Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bei "Sky".
Sportdirektor Sebastian Kehl merkte an: "Ich habe mich mit Jule hingesetzt. Wir haben die Dinge besprochen und werden ab Sommer getrennte Wege gehen. Das kann für beide eine Chance sein."






























