Borussia Dortmund spielt eine starke, aber keinesfalls eine herausragende Saison 2025/2026. In der Bundesliga hat der BVB zwar seinen Status als Nummer zwei im deutschen Fußball nach drei Jahren erfolgreich zurückerobert, dennoch ist der Rückstand auf den FC Bayern auch in diesem Spieljahr wieder gewaltig. Das Abschneiden im DFB-Pokal und in der Champions League verlief mit jeweils frühem Ausscheiden unbefriedigend, weshalb durchaus auch Kritik an Cheftrainer Niko Kovac zu vernehmen ist. Dieser sitzt aber weiterhin sicher im Sattel.
Zum einen hat der BVB-Coach das wohl wichtigste Argument auf seiner Seite, dass er die Schwarz-Gelben im ehrlichsten Wettbewerb von allen, der Bundesliga, de facto und nachhaltig wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht hat.
Von 25 Saisonspielen gingen lediglich zwei verloren - und zwar die beiden Vergleiche mit dem enteilten FC Bayern (1:2 und 2:3). Ansonsten präsentierte sich Borussia Dortmund in der Bundesliga überaus stabil, holte 16 Siege und sieben Unentschieden.
Der Vorsprung auf einen Nicht-Champions-League-Platz beträgt bereits acht Zähler. Mit Heimsiegen vor der Länderspielpause gegen den FC Augsburg und den Hamburger SV kann das Minimalziel für diese Saison schon im März nahezu perfekt gemacht werden.
Darüber hinaus kommt Niko Kovac sein guter Draht zu Lars Ricken zugute. Nach Angaben der "Sport Bild" genießt der 54-Jährige beim Dortmunder Sport-Geschäftsführer auch weiterhin "höchstes Ansehen".
Kovac seit 13 Monaten beim BVB im Amt
Die Anstellung Kovacs beim BVB war vor allem eine Entscheidung Rickens, der sich auch für die vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2027 einsetzte. Das Fachmagazin bezeichnete Ricken nun als "wichtigsten Verbündeten" von Kovac bei den Westfalen.
Da auch Rickens eigener Geschäftsführer-Vertrag in Dortmund noch bis Sommer 2027 datiert ist, braucht sich Kovac aktuell keinerlei Gedanken machen, dass die sportliche Führung von ihm abrücken könnte.
Der gebürtige Berliner wurde im Februar 2025 als Cheftrainer verpflichtet. Es ist nach Eintracht Frankfurt, dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg die vierte Bundesliga-Trainerstation für Kovac.




























