Der Vertrag von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern läuft 2027 aus. Eine Verlängerung wird offenbar kein Selbstläufer.
Wie die "Sport Bild" berichtet, ist die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern offener als gedacht. Demnach stehen die Chancen auf eine Zusammenarbeit über 2027 hinaus bei 50:50.
Die Personalie werde "intern kontrovers diskutiert", heißt es.
Zwar habe Eberl in den vergangenen Jahren viele gute Entscheidungen getroffen, allerdings soll zwischen dem Sportvorstand und den anderen Bossen kein uneingeschränktes Vertrauensverhältnis herrschen.
Eberl wird immer wieder vorgeworfen, dass er den Aufsichtsrat bei wichtigen Transfer-Entscheidungen zu spät involviert. Außerdem soll er Vertragsabschlüsse zu schnell vorantreiben wollen.
Dass es Zweifel an Eberl gibt, verdeutlicht der Vertragsvorgang bei Nils Schmadtke. Mit dem Abteilungsleiter Scouting hätte Eberl gerne langfristig verlängert Schmadtke, der als wichtiger Vertrauert des ehemaligen Gladbach-Managers gilt, wird aber nur einen Einjahresvertrag erhalten, sodass beide Kontrakte 2027 auslaufen.
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Erst ein Jahr vor Vertragsende dürfte der FC Bayern den Vertrag von Eberl verlängern. Bei der nächsten Aufsichtsratssitzung im Mai soll die Zukunft des 52-Jährigen thematisiert werden. Im August soll es dann konkreter werden.
Dreesen und Freund winkt Verlängerung beim FC Bayern
Sollten die Münchner und Eberl getrennte Wege gehen, wäre dem Bericht zufolge nicht unbedingt ein Nachfolger notwendig. Mit Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportdirektor Christoph Freund sehe man sich gut aufgestellt, heißt es.
Die Verträge des Duos laufen ebenfalls 2027 aus. Bei Dreesen sei eine Verlängerung nur noch Formsache. Auch Freund habe "extrem gute Aussichten" auf eine Ausdehnung seines Arbeitspapiers.
Markus Krösche, dessen Zukunft als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt offen sein soll und der immer wieder beim FC Bayern gehandelt wird, ist laut dem Magazin kein Kandidat in München.




























