Im März zog der polnische Zweitligist GKS Tychy die Reißleine und trennte sich nach nur acht Spielen von BVB-Ikone Lukasz Piszczek, der erst im November 2025 den Trainerjob angetreten war, nachdem er mit Goczalkowice in der vierten Liga seines Heimatlandes durchaus für Furore sorgen konnte. Im Sommer 2026 ist der ehemalige Meisterspieler und Co-Trainer des BVB nun zu Goczalkowice zurückgekehrt, es droht aber das nächste Debakel als Coach.
Von den ersten fünf Partien nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank von Goczalkowice konnte Lukasz Piszczek nur eine gewinnen. Zudem gab es ein Remis und satte drei Pleiten.
Ein Start, der für den Klub, der in der Endtabelle der vergangenen Jahre meist im oberen Drittel landete, die Einstellung des internen Negativ-Rekords bedeutet. Nur 2022/23 stand man nach fünf Spieltagen ebenfalls bei vier Punkten. Damals beendete man die Liga als Zehnter und somit so schlecht wie nie zuvor.
Dass Piszczek diese Ausbeute zum Verhängnis wird, ist aber alles andere als sicher. Der ehemalige Verteidiger stammt aus der Jugend von Goczalkowice und ist die Klub-Legende schlechthin. Dass der polnische Ex-Nationalspieler auf der Zielgeraden seiner Karriere zuerst als Spieler, dann auch als (Spieler)-Trainer zurückkehrte, war ausschlaggebend dafür, dass man den Amateurfußball verließ.
Zudem gründete Piszczek mit Unterstützung des BVB in Goczalkowice eine nach ihm benannte Jugendakademie, die die Grundlage für die soliden Erfolge der vergangenen Jahre war. Persönlich dürfte der 41-Jährige aber dennoch ein besseres Abschneiden anstreben.
382 Pflichtspiele für den BVB
Zumal sein gescheitertes Engagement in Tychy zeigt, dass Piszczek im Trainergeschäft durchaus Ambitionen hegt.
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Piszczek hatte das Zepter im November 2025 nach dem 16. Spieltag übernommen. Tychy hatte zuvor knapp mit 1:2 gegen den damaligen Tabellenzweiten Pogoń Grodzisk Mazowiecki verloren und war auf Rang 16 der Tabelle abgerutscht.
Unter Piszczek kassierte der Klub allerdings sechs Pleiten und holte nur zwei Remis. 6:20 Tore sprachen zudem eine bittere Sprache. Mehr als einen Treffer konnte man nie erzielen.
Die unvermeidliche Folge: Tychy stürzte auf den letzten Platz ab und trennte sich von Piszczek.
Erfolgreicher präsentierte sich Piszczek zu seiner aktiven Zeit: Im Trikot von Borussia Dortmund bestritt der Außenverteidiger 382 Pflichtspiele, gewann zweimal die Deutsche Meisterschaft und dreimal den DFB-Pokal.


























