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Honda-Ansage lässt Böses erahnen

Aston Martin droht auch China-Desaster

Adrian Newey hatte schon leichtere Tage in der F1
Adrian Newey hatte schon leichtere Tage in der F1
Foto: © IMAGO/Eurasia Sport Images
10. März 2026, 14:24
sport.de
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Aston Martin hat den Start in die neue Formel-1-Saison brutal verpatzt. Die technischen Probleme um die Batterien bremsen den britischen Rennstall aus - das wird sich wohl auch beim kommenden Grand Prix in China nicht ändern. Aussagen von Honda lassen Böses erahnen. 

Wie lange geht das Debakel von Formel-1-Rennstall Aston Martin weiter? Motoren-Partner Honda hat bestätigt, dass es frühestens beim Grand Prix von Japan "Gegenmaßnahmen" zur Behebung der Vibrationen seines Motors geben wird. Damit dürfte klar sein, dass Aston Martin an diesem Wochenende in China wieder ein schwieriges Rennen bevorsteht.

Zumindest gibt es nun einen groben Zeitplan. Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation, hofft, dass die Probleme vor dem Heimrennen seines Unternehmens in Japan vom 27. bis 29. März geklärt sein werden.

Zum Suzuka-Rennen will Honda Ergebnisse

"Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch nicht entschieden, wie wir vorgehen werden, aber zunächst wollen wir vor Suzuka gründliche Maßnahmen gegen die Vibrationen ergreifen und einen Punkt erreichen, an dem wir die Antriebseinheit ohne Probleme einsetzen können", erklärte er bei "Autosport Japan".

"Sakura [das Werk des Unternehmens] wird natürlich sein Bestes geben, um dies zu erreichen, aber ich denke, es wird auch wichtig sein, unsere Zusammenarbeit mit Silverstone [dem Hauptsitz von Aston Martin] weiter zu vertiefen", sagte er weiter. 

Video: Danner: Das sind die Erkenntnisse vom F1-Auftakt

Das erste Rennen der Saison 2026 wurde überschattet von der Batterie-Problematik von Aston Martin. Im Rennen mussten Fernando Alonso und Lance Stroll frühzeitig den Renner abstellen. 

Fernando Alonso stellte den AMR26 nach 14 Runden ab, Lance Stroll fuhr immerhin 38 Runden. Für den von Milliardär Lawrence Stroll mit zig Millionen aufgerüsteten Rennstall ein Debakel, genauso wie für Motorenpartner Honda und Design-Guru Adrian Newey. 

Weil die Vibrationen des Honda-Motors die Batterie schädigen und sogar zu Taubheitsgefühlen in den Fingern der Fahrer führen, hatte das Team angekündigt, die grünen Boliden aus Sicherheitsgründen schon vor Erreichen der Zielflagge in die Garage zu beordern. 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team25
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team18
3MonacoCharles LeclercFerrari15
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari12
5GroßbritannienLando NorrisMcLaren10

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