Die Los Angeles Chargers sind in Sachen Cap Space in diesem Jahr auf Rosen gebettet. Das NFL-Team verliert deshalb keine Zeit und arbeitet schon vor dem Start der Free Agency mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison.
Unter anderem verpflichtete das Team jüngst Fullback Alec Ingold, wie "ESPN" berichtet. Ingold unterschreibt dem Bericht zufolge einen Vertrag über zwei Jahre, der bis zu 7,5 Millionen wert sein kann.
Erst am Freitag wurde Ingold von seinem ehemaligen Team, den Miami Dolphins, entlassen, weshalb er schon vor dem Start des Verhandlungsfensters (17 Uhr MESZ) auf die Suche nach einem neuen Team gehen durfte.
Einer der Fürsprecher für Ingold dürfte Mike McDaniel gewesen sein. Der frühere Head Coach der Miami Dolphins ist mittlerweile Offensive Coordinator in LA und kennt Ingold natürlich aus der gemeinsamen Zeit in Miami in- und auswendig.
NFL: Chargers halten Mack und holen Biadasz
Auch Center Tyler Biadasz durfte bei einem neuen Team unterschreiben, weil auch er von seinem alten Team entlassen wurde. Der vormalige Commander unterschrieb deshalb am Freitag einen Dreijahresvertrag bei den Chargers, der bis zu 30 Millionen Dollar wert sein kann. Er soll dabei helfen, die Offensive Line zu stärken, die im Vorjahr nach den beiden Ausfällen von Rashawn Slater und Joe Alt keinen Fuß mehr an den Boden bekam.
Auch auf der defensiven Seite des Balles waren die Chargers bereits aktiv. So konnte man hier Khalil Mack halten. Der erfahrene Pass Rusher unterschrieb am Wochenende einen neuen Einjahresvertrag und wird dementsprechend nicht zum Free Agent.
Trotz dieser Deals haben die Chargers weiterhin großen Handlungsspielraum. Laut "OverTheCap" hat man noch immer einen Cap Space von rund 75 Millionen und liegt damit noch auf dem vierten Rang der Geldrangliste vor dem Start der Free Agency.






