Erst in der vergangenen Woche einigten sich die Los Angeles Rams und die Kansas City Chiefs auf einen NFL-Blockbuster-Trade, in dem Cornerback Trent McDuffie sich den Rams anschließt und die Chiefs dafür unter anderem einen Erstrundenpick bekommen. Nun ist klar, dass auch McDuffie selbst kräftig abkassieren wird.
Wie unter anderem Adam Schefter von "ESPN" berichtet, haben die Rams und McDuffie Einigkeit über ein neues Arbeitspapier erzielt, mit dem der Cornerback zum bestbezahlten Spieler auf seiner Position werden wird.
Dem Bericht zufolge verlängert McDuffie seinen Vertrag um vier Jahre, die ihm bis zu 124 Millionen Dollar einbringen können. 100 Millionen Dollar sind dabei sogar garantiert. Damit ist McDuffie nun für fünf Jahre an die Rams gebunden, hatte er doch noch ein Jahr in seinem Rookie-Vertrag, weil die Chiefs im Vorjahr die Fifth-Year-Option gezogen hatten.
Offiziell werden kann die Verlängerung allerdings frühestens am Mittwoch, wenn das neue Liga-Jahr offiziell startet. Bis dahin ist auch der Trade noch nicht offiziell abgewickelt.
| Spieler | Team | Jahresgehalt |
|---|---|---|
| Trent McDuffie | Los Angeles Rams | 31 Mio. Dollar |
| Sauce Gardner | Indianapolis Colts | 30,1 Mio. Dollar |
| Derek Stingley Jr. | Houston Texans | 30 Mio. Dollar |
| Jaycee Horn | Carolina Panthers | 25 Mio. Dollar |
| Jalen Ramsey | Pittsburgh Steelers | 24,1 Mio. Dollar |
NFL: Rams füllen großen Need
Die Position des Cornerbacks war eine, auf der den Rams mit am meisten der Schuh drückte. Gleich vier Cornerbacks werden in dieser Woche offiziell Free Agents, zudem beendete Darious Williams seine Karriere.
So sinnvoll der Trade auch ist, so tief mussten die Rams auch in die Tasche greifen. Sie schickten für McDuffie den 29. Pick im kommenden Draft nach Kansas City, sowie auch einen Fünft- und einen Sechstrundenpick in diesem Jahr und einen Drittrundenpick im kommenden Jahr.
In bislang 56 NFL-Einsätzen brachte es McDuffie auf drei Interceptions, 34 Pass Breakups, 5,5 Sacks und 246 Tackles. 2023 wurde er zum First-Team-All-Pro gewählt.
Doch auch in den letzten zwei Saisons lieferte er ab: Laut "NextGenStats" ließ der Passverteidiger nur sechs Yards pro Target zu, der drittbeste Wert aller Defensive Backs mit mindestens 150 Targets gegen sich.






