Rund fünf Millionen Euro Ablöse investierte Werder Bremen in die Dienste von Mittelfeldspieler Skelly Alvero. An der Weser floppte der Franzose jedoch total, weshalb sich die Wege im Winter vorerst getrennt haben. Der 23-Jährige schloss sich auf Leihbasis dem abstiegsbedrohten Ligue-2-Klub Amiens SC an, wo er zunächst endlich wieder Spielpraxis sammelte. Am Freitag wurde sein Aufwärtstrend allerdings gestoppt.
Seit Skelly Alvero zu Amiens gewechselt ist, stand der 2,02 Meter große Mittelfeldmann in jedem Ligaspiel in der Startformation. Gleich in seinem ersten Match leistete das Sorgenkind von Werder Bremen sogar eine Torvorarbeit.
Am Freitagabend erlitt der Franzose aber einen heftigen Rückschlag: Schon nach 36 Minuten flog er im Kellerduell bei US Boulogne nach einem groben Foul mit glatt Rot vom Platz. Gegenspieler Joffrey Bultel musste verletzt ausgewechselt vom Feld.
Bitter: Bis zum Feldverweis führte Amiens mit 1:0, brach in Unterzahl dann aber ein und verlor am Ende mit 2:4. Ein harter Schlag im Abstiegskampf.
Durch die bevorstehende Sperre wird Alvero in den kommenden Wochen keine Eigenwerbung betreiben, um sich für eine neue Bewährungschance in Bremen zu empfehlen. Dort ist er vertraglich noch bis zum 30. Juni 2028 gebunden.
Alvero-Ärger bei Werder Bremen im Januar
Vor seinem Abgang hatte Alvero bei Werder noch für dicke Luft gesorgt. Im Training ließ sich der Millionen-Flop Ende Januar derart hängen, dass sich das Trainerteam gezwungen sah, ihn gegen Bayer Leverkusen aus dem Spieltagskader zu streichen. Angeblich wollte er seinen Transfer auf diese Weise erzwingen.
Zur Wahrheit gehört freilich, dass der Franzose bereits in der Hinserie sportlich keine Rolle gespielt hatte, lediglich zwei Kurzeinsätze standen für ihn zu Buche.
Um Alveros abgestürzten Marktwert wieder zu steigern, stimmten die SVW-Bosse dem Leihgeschäft schlussendlich zu. Dass der Mittelfeldriese nun einige Zeit zum Zuschauen gezwungen ist, dürfte Clemens Fritz und Co. entsprechend wenig in den Kram passen.




























