Die Miami Dolphins bekommen einen neuen Investor aus Asien in einem Deal, der das Franchise nur knapp unter den Dallas Cowboys bewertet.
Der Mitbegründer des chinesischen Internetgiganten Xiaomi, Lin Bin, hat sich mit der Holdinggesellschaft, der die Dolphins gehören, auf eine Übernahme von einem Prozent am Unternehmen geeinigt, wie unter anderem "Sportico" berichtete. Gemäß des Deals wurden die Dolphins dabei auf 12,5 Milliarden Dollar bewertet, also nur knapp unter dem gemeinhin als wertvollstes Franchise angesehenen Cowboys, die im Vorjahr laut "Forbes" noch auf 13 Milliarden geschätzt wurden.
"Forbes" hatte die Dolphins wiederum lediglich bei einem Wert von 7,55 Milliarden Dollar gesehen.
Diese Bewertung ist zudem ein Rekord für ein Minoritätsinvestment. Zuvor hatten die New York Giants zehn Prozent ihrer Anteile an die Milliardärin Julia Koch bei einer Bewertung von zehn Milliarden im vergangenen Jahr veräußert.
Enorme Wertsteigerung der Dolphins seit 2024
Dem Unternehmen gehören neben den Dolphins auch das Hard Rock Stadium sowie der Miami Grand Prix der Formel 1, der rund um besagtes Stadion in Miami Gardens gefahren wird.
Der 58-Jährige Lin ist der nächste asiatische Magnat, der in den internationalen Sport investiert. Zuvor taten dies bereits Alibaba-Chairman Joseph Tsai, der bei den Brooklyn Nets aus der NBA eingestiegen ist, Aiyawatt Srivaddhanaprabha (Executive Chairman von King Power) beim englischen Fußballklub Leicester City oder Vincent Tan (Berjaya Corp.), der bei Cardiff City eingestiegen ist.
Lin, der auch amerikanischer Staatsbürger ist, aber aus dem Hauptquartier von Xiaomi in Peking arbeitet, wird auf ein Vermögen von 10,5 Milliarden Dollar geschätzt. Vor seiner Zeit bei Xiaomi war er eine Führungskraft bei Microsoft und Google und studierte an der Drexel University.
Erst im Jahr 2024 hatte Dolphins-Haupteigner Stephen Ross 13 Prozent des Teams für eine Bewertung von 8,1 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe verkauft, zu der auch Ares Management zählt.






