Die Pittsburgh Steelers räumen ihren Kader auf und trennen sich nach nur einer Saison von einem ihrer namhafteren Offensivspieler.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, werden sich die Steelers vor Start des neuen Liga-Jahres von Tight End Jonnu Smith trennen. Damit sparen die Steelers sieben Millionen Dollar an Cap Space und nehmen zugleich 3,87 Millionen Dollar an Dead Money in Kauf.
Smith war erst in der Vorsaison nach Pittsburgh gekommen, als die Steelers via Trade auch Defensive Back Jalen Ramsey von den Miami Dolphins geholt haben. Im Gegenzug war Safety Minkah Fitzpatrick nach Südflorida zurückgekehrt. Smith brachte es letztlich auf 222 Yards und zwei Touchdowns.
Vor seiner Zeit in Pittsburgh verbrachte Smith jeweils eine Saison bei den Dolphins und den Atlanta Falcons. Zudem spielte er zwei Jahre in New England und vier Saisons für die Tennessee Titans, nachdem er 2017 von ihnen in der dritten Runde gedraftet worden war. Am produktivsten war Smith in Miami, wo er in Mike McDaniels Offense mit 884 Receiving Yards einen Karrierebestwert aufstellte und in seiner einzigen Pro-Bowl-Saison acht Touchdowns erzielte.
Mehr Spielzeit für Freiermuth
Die Verpflichtung von Smith für die Tight-End-Unit der Steelers schmälerte die Rolle von Pat Freiermuth, den die Steelers 2024 mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung über vier Jahre und 48,4 Millionen Dollar an sich gebunden hatten. Mit Smiths Abgang signalisieren die Steelers nun offenbar ein erneutes Bekenntnis dazu, Freiermuth wieder stärker in die Offense des neuen Coaches Mike McCarthy einzubinden.
Freiermuth kam in der vergangenen Saison auf 486 Receiving Yards und vier Touchdowns, nachdem er ein Jahr zuvor noch 653 Yards und sieben Touchdowns erzielt hatte. Zudem stand Freiermuth 2025 nur bei 51 Prozent der Offensiv-Snaps auf dem Feld - der geringste Wert seiner Karriere, seit er 2021 von den Steelers in der zweiten Runde des NFL Draft ausgewählt wurde.






