Die Los Angeles Chargers haben sich wenige Tage vor dem Start der Free Agency nach nur einem Jahr von Offensive Guard Mekhi Becton getrennt. Becton kam vor der abgelaufenen NFL-Saison als Hoffnungsträger, konnte dies aber nie mit Leistung untermauern.
"ESPN" berichtete am Mittwoch über die Entlassung von Becton, der nach nur einem Jahr nun also wieder auf den Markt kommt. Erst 2025 war Becton als frischgebackener Super-Bowl-Sieger nach Los Angeles gekommen, wo er die drastischen Probleme in der Interior Offensive Line beheben sollte.
Becton konnte jedoch nicht an seine Leistungen aus dem erfolgreichen Eagles-Jahr anknüpfen. Viel mehr avancierte er zu einem der Schwachpunkte bei den Chargers. Gerade sein Run Blocking war mit einer Win Rate von 63,4 Prozent unterirdisch.
Zudem war er auf Grund von einigen Verletzungen nicht immer verfügbar, zudem wurde er immer wieder ausgewechselt, offiziell, um ihn zu schonen. Am Ende brachte er es nur auf 72 Prozent aller Snaps und spielte nur in sechs Spielen durch.
NFL: Becton zeigte sich frustriert
In einem Interview mit "ESPN" im November sprach Becton über seine persönliche Enttäuschung über seine Leistung in der Saison und darüber, wie das Team mit seiner Gesundheit umgeht, was er als "anders als gewohnt" beschrieb.
"Es war nicht das, was ich wollte", sagte Becton. "Es war einfach nicht das, was ich wollte."
Nun ist das Abenteuer LA für Becton wieder Geschichte. Die Chargers müssen im deshalb Bonuszahlungen in Höhe von 3,5 Millionen Dollar nicht mehr zahlen, die zum Start des neuen Liga-Jahrs fällig gewesen wären.
Durch die Entlassung spart man weitere 9,7 Millionen Dollar an Cap Space ein. Die Chargers stehen nun bei einem verfügbaren Cap Space von über 90 Millionen Dollar und sind in der Free Agency somit nach aktuellem Stand eines der handlungsfähigsten Teams.






