Die Eisbären Berlin haben in den kommenden Wochen und Monaten offenbar ein größeres Torwart-Puzzle zu lösen. Dem DEL-Titelverteidiger steht wohl der nächste Abgang bevor.
Bäumchen-wechsle-dich in Berlin. Schon seit Wochen steht laut "Bild" fest, dass Eisbären-Goalie Jonas Stettmer den Klub verlassen wird. Dem Bericht zufolge hatte es Probleme mit dem Trainerteam gegeben.
Nun steht auch Torhüter Jake Hildebrand vor einem Wechsel. Der auslaufende Vertrag des Meistergoalies soll demnach nicht verlängert werden.
Der Torwart habe schon mit den Löwen Frankfurt in Verhandlungen gestanden. Bislang aber seien diese zu keinem Ergebnis gekommen. "Bild"-Informationen zufolge ist es vorstellbar, dass er nun zu den Adler Mannheim wechselt und dort zweiter Torhüter wird.
Hildebrand hat zuletzt das Verletzungspech ereilt. Der Schlussmann zog sich in der Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg eine "Unterkörperverletzung" zu und wird mehrere Wochen ausfallen.
Eisbären bangen um Playoffs
Hildebrand spielt in diesem Jahr seine dritte Saison in Berlin. Der Goalie absolvierte bislang insgesamt 127 DEL-Spiele für Berlin, in denen er 91 Prozent aller gegnerischen Torschüsse entschärfte.
Die Eisbären stecken zurzeit in einer handfesten Krise. Nach der jüngsten Niederlage in der Liga gegen Tabellennachbarn Fischtown Pinguins Bremerhaven (1:3) scheint die direkte Qualifikation für die DEL-Playoffs außer Reichweite. Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde haben die Pinguins den Verfolger aus Berlin damit auf vier Punkte distanziert.
Aktuell steht der Meister nur auf Rang sieben und muss wohl in die Pre-Playoffs.
Bereits in der zweiten Spielminute schockte Nino Kinder die Berliner. Bremerhavens Neuzugang C.J. Smith (13.) legte bei seinem zweiten Auftritt für die Pinguins nach. Leo Pföderl (15.) erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, ehe Miha Verlic (34.) letztlich für die Entscheidung sorgte. Auch das vierte Aufeinandertreffen in dieser Saison ging somit an die Pinguins.





















