Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund ist nach wie vor offen. Auch ein Wechsel zum FC Bayern steht im Raum. In München hat der 26-Jährige offenbar einen prominenten Fürsprecher: Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
"Bild" berichtet, der 74-Jährige sei bereits seit Jahren ein Bewunderer Schlotterbecks und würde ihn nach wie vor gerne beim FC Bayern sehen.
2022, also Schlotterbeck letztlich vom SC Freiburg zum BVB wechselte, soll sich Hoeneß demnach in die finale Phase des Transfer-Pokers eingeschaltet und versucht haben, den Innenverteidiger doch noch nach München zu lotsen.
Aber: Konkrete Bemühungen des FC Bayern wird es in diesem Sommer wohl nicht geben.
Wie es in dem Bericht nämlich weiter heißt, ist Sportvorstand Max Eberl nicht vollends vom Noch-BVB-Profi überzeugt. Er setzte alles auf die Karte Dayot Upamecano - und tütete am Ende auch die Vertragsverlängerung mit dem 27 Jahre alten Franzosen ein.
Schlotterbeck werde den BVB demnach dennoch "höchstwahrscheinlich" verlassen - aber womöglich erst 2027, wenn sein Vertrag ausläuft und er ablösefrei wäre. Dann, so spekuliert das Boulevard-Blatt, könnte auch die Tür für einen Wechsel zum FC Bayern noch einmal aufgehen.
Zwei Stars des FC Bayern "besser" als BVB-Abwehrchef Schlotterbeck?
Der frühere BVB-Star Steffen Freund bezeichnete die Situation um Schlotterbeck gegenüber RTL/ntv und sport.de als "bitter" für die Schwarz-Gelben.
Der BVB sei bei seinem Abwehrchef jetzt "eigentlich schon fast zu spät dran", so Freund, "weil jetzt kann er im Sommer entscheiden, ob er verlängert oder nicht. Bis dahin muss es eine Lösung geben".
Der Champions-League-Sieger von 1997 betonte allerdings, er könne den "Hype" um Schlotterbeck nicht ganz nachvollziehen.
Jonathan Tah und Upamecano hätten beim 3:2-Sieg des FC Bayern am Samstag im Bundesliga-Klassiker in Dortmund bewiesen, dass sie beide "besser" seien als der frühere Freiburger.
































