Der VfB Stuttgart zerlegt im Heimspiel den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg. Die Schwaben stehen in drei Wettbewerben noch gut da. Das veranlasst Stürmer Deniz Undav zu einer klaren Ansage.
Nach dem Patzer der TSG Hoffenheim hat sich der VfB Stuttgart punktgleich an den Bundesligadritten herangesaugt. Der deutsche Pokalsieger steht durch das 4:0 gegen Wolfsburg auf dem vierten Platz der Tabelle und damit weiter auf einem Champions-League-Rang.
Dazu hat der VfB auch in der Europa League und im DFB-Pokal weiter alle Chancen. Im Europapokal steht der Klub im Achtelfinale und trifft dort auf den FC Porto, im Pokal empfangen die Stuttgarter im April den SC Freiburg.
Hat der VfB das Zeug zu einem Double aus Europa League und DFB-Pokal?
Deniz Undav redete nicht lange um den heißen Brei herum. "Das ist auf jeden Fall möglich", sagt der Stürmer dem "kicker". Im Pokal müsse der VfB im Halbfinale "erst mal Freiburg besiegen", um ins Endspiel zu gelangen. "Und in der Europa League ist alles möglich. Wir sind eine spielstarke Mannschaft." Auch wenn der Klub mit dem FC Porto "ein brutales Los" bekommen habe.
VfB Stuttgart: Undav überholt Kuranyi
Der Angreifer gibt für den Saisonendspurt das Motto aus: "Gas geben, gute Leistungen bringen und so viele Spiele wie möglich gewinnen."
Dadurch kann der Nationalspieler auch seine Bilanz weiter verbessern. Gegen Wolfsburg erzielte Undav seinen 50. Treffer für den VfB und den 41. in der Bundesliga. Damit überholte er in der ewigen VfB-Liste Kevin Kuranyi, der für diese Marke 99 Spiele benötigte, Undav nur 77. Mit dem nächsten Tor zieht Undav sogar an Giovane Elber vorbei.
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth lobte seine Mannschaft für einen "von Beginn an sehr konsequenten Auftritt". Der VfB-Boss weiter: "Wir haben in keiner Phase Zweifel daran aufkommen lassen, dass wir hier unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollen. Die Wiese war nach drei Treffern gemäht."
Mehr dazu:
Auch der ruhigere Auftritt nach der Pause habe daran nichts geändert. "Wir haben etwas den Fuß vom Gas genommen, aber weiterhin das Spiel bestimmt."






























